Superbanner

Guttenberg: Sicherheitspolitik ist auch Außenpolitik

Sicherheitspolitik ist auch Außenpolitik

028.10.09|Politik|Politik|
Drucken|Empfehlen|Schrift   a  /  A||recommendbutton_count130

Schliessen

Druckvorschau

Artikel: Sicherheitspolitik ist auch Außenpolitik

Berlin - Der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) begreift sein Amt als Teil deutscher Außenpolitik, will aber keine Konkurrenz zu Außenminister Guido Westerwelle (FDP) aufbauen.

© dpa

Karl-Theodor zu Guttenberg sieht auch ein Stück Außenpolitik in seinem neuen Amt als Verteidigungsminister.

“Sicherheitspolitik ist ein Teil Außenpolitik und die Außenpolitik ist immer ein Teil Sicherheitspolitik“, sagte der mit 37 Jahren bisher jüngste Verteidigungsminister der Bundesrepublik am Mittwoch dem Audio-Dienst der Deutschen Presse-Agentur dpa. Von daher sei es wichtig, hier ergänzend zusammenzuarbeiten. “Das wird uns sicherlich gut gelingen“, sagte Guttenberg. Er betonte zugleich: “Aber natürlich wird der ein oder andere eigene Akzent auch gesetzt werden. Das liegt in der Natur der Sache und in der Natur der Persönlichkeiten, die diese Ämter ausfüllen. Das hat aber nichts mit Konkurrenzdenken zu tun, sondern mit einer funktionierenden Regierung.“

Am Mittwochabend sollte sein Vorgänger Franz Josef Jung (CDU) - er ist in der neuen Bundesregierung Arbeitsminister - auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums mit einem Großen Zapfenstreich aus dem Amt verabschiedet werden. Jung wünschte sich nach Ministeriumsangaben für die militärische Zeremonie drei Märsche vom Stabsmusikcorps der Bundeswehr in Berlin sowie das Lied “Con te partirò“ - besser bekannt unter dem Titel “Time to Say Goodbye“.

Offen ist weiterhin, wer die Nachfolge des bisher von der SPD gestellten Wehrbeauftragten des Bundestags, Reinhold Robbe, antreten soll. Union und FDP einigten sich in ihren Koalitionsgesprächen darauf, dass die Freien Demokraten dieses Amt übernehmen sollen. “Focus Online“ berichtete unter Berufung auf Regierungskreise, dass die FDP ihre Verteidigungsexpertin Elke Hoff vorschlagen wolle. Die Wahl des neuen Wehrbeauftragten im Bundestag findet im nächsten Frühjahr statt.

dpa

zurück zur Übersicht: Politik

Schliessen

Artikel empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

Lesen Sie auch:

Gefängnisärzte sollen Timoschenko Schmerzmittel vorenthalten

Bekommt Timoschenko keine Schmerzmittel

Kiew - Die Tochter der ehemaligen ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko hat Vorwürfe gegen die Führung des Gefängnisses erhoben, in dem ihre Mutter untergebracht ist.Mehr...

Kommentare

Meist kommentierte Artikel

  • Letzte Woche
  • Monat
  • Themen

Neue Vorwürfe gegen Wulff - mit pikantem Detail

Berlin - Bundespräsident Christian Wulff sieht sich weiteren Vorwürfen ausgesetzt. Die Ungereimtheiten reichen ins Jahr 2007 zurück: Es gibt ein pikantes Detail.Mehr...

Wiesn-Affäre um Wulff

Berlin - Immer neue Vorwürfe tauchen gegen Bundespräsident Christian Wulff auf. Zu einer Privatkredit-, Medien- und Flugmeilen-Affäre kommt jetzt offenbar auch noch eine Oktoberfest-Affäre hinzu.Mehr...

Ort des Geschehens

52.5234051,13.4113999

Karte wird geladen... Karte wird geladen - Downloadanzeige

Aktuelle Fotostrecken

Putsch auf den Malediven

07.02.12|Politik|0

Auf den Malediven ging die Bevölkerung auf die Straße. Infolgedessen trat der Staatspräsident trat zurück. 
weitere Fotostrecken:
Newsletter

Meist gelesene Artikel

  • Heute
  • Letzte Woche
  • Monat
  • Themen

Neue Vorwürfe gegen Wulff - mit pikantem Detail

Berlin - Bundespräsident Christian Wulff sieht sich weiteren Vorwürfen ausgesetzt. Die Ungereimtheiten reichen ins Jahr 2007 zurück: Es gibt ein pikantes Detail.Mehr...

Hat Bayern 209 Milliarden Miese?

München - Der Bund der Steuerzahler fordert, dass der Freistaat deutlich mehr Geld für Beamtenpensionen zurücklegt. Eine Studie im Auftrag des Bundes kommt zum Ergebnis, dass schon jetzt mehr als 200 Milliarden Euro fehlen. Für die Pensionen zu sparen sei sinnvoller, als Schulden abzubauen.Mehr...

"Kresse halten!" Piraten-Politiker beschimpft Abgeordnete

Berlin - Mit Zwischenrufen im Parlament kann Piraten-Politiker Christopher Lauer offenbar nichts anfangen. Er pöbelte anderen Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus entgegen, sie könnten "die Kresse halten".Mehr...

Wirtschaft

Osram streicht in Bayern mehr als 600 Stellen

Osram streicht in Bayern mehr als 600 Stellen

München - Bei der Siemens-Lichttochter Osram werden im Rahmen des geplanten Stellenabbaus bis 2014 mehr als 600 Arbeitsplätze in Bayern wegfallen.Mehr...

Griechische Koalition einigt sich auf Sparprogramm

Griechische Koalition einigt sich auf Sparprogramm

Athen - Die griechischen Koalitionsparteien haben sich auf ein Abkommen über neue Spaßmaßnahmen verständigt.Mehr...

Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt für Staatsbedienstete

Gewerkschaften: 6,5 Prozent mehr für Staatsbedienstete

Berlin - Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Geld für die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen.Mehr...

Probeabo

Artikel lizenziert durch © merkur-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.merkur-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

SkyScraper