Union und FDP einig bei Energiepolitik
017.10.09|PolitikFacebook
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Berlin - Union und FDP haben sich im Grundsatz auf die Verlängerung der Atom-Laufzeiten geeinigt.

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„Irgendwann“ soll die Kernkraft verzichtbar sein, erklärte Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU).
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) kündigte am Samstag an, die Atomkraft solle nur eine Übergangstechnologie sein. “Wir haben einen großen Schwerpunkt, und das ist ein wesentlicher Schwerpunkt, auf die regenerativen Energien gelegt, auf die alternativen, und sehen das auch als Zukunft.“ Für den Ausbau müsse aber noch Zeit überbrückt werden. “Für diese Zeit wird man auch als Brückentechnologie die Kernkraft noch benötigen“. Aber es sei Zielsetzung von Schwarz-Gelb, dass sie “irgendwann verzichtbar ist“, sagte Guttenberg.
Einzelheiten und Details sollten in den kommenden Tagen geklärt werden, aber das Energie-Papier der künftigen Koalition sei “durch“.
Zuvor hatte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) gesagt, nun seien Gespräche mit den Energiekonzernen notwendig. Bezifferte Laufzeiten sollen nach bisherigen Plänen noch nicht in den Koalitionsvertrag.
dpa
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