Tel Aviv - Israel und militante Palästinensergruppen haben am Freitag ungeachtet einer Resolution des Weltsicherheitsrates ihre Kämpfe im Gazastreifen fortgesetzt.

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Die Kämpfe im Gazastreifen gehen trotz der Resolution des Weltsicherheitsrates weiter.
Die Operation gehe weiter, sagte eine Armeesprecherin in Tel Aviv. Militante Palästinenser feuerten im Gegenzug am Freitagmorgen mindestens elf Raketen auf Israel ab. Das höchste UN-Gremium hatte zuvor Israel und die Hamas zur sofortigen, und dauerhaften Waffenruhe im Gazastreifen aufgerufen.
Das israelische Sicherheitskabinett will noch am Freitag über das weitere Vorgehen beraten. Die radikalislamische Hamas teilte mit, sie fühle sich der Resolution des Weltsicherheitsrates nicht verpflichtet, weil sie nicht an den Diskussionen teilgenommen habe.
Unterdessen setzte Israel seine Militäroffensive den 14. Tag in Folge fort und griff über Nacht nach Armeeangaben über 50 Ziele der radikalislamischen Hamas an. Kriegsschiffe schossen auch auf Raketenabschussrampen in Deir el-Balah im zentralen Gazastreifen.
Laut der Gesundheitsbehörde in Gaza starben neun Palästinenser, darunter eine Familie mit vier Kindern. Nach israelischen Angaben wurden bei Bodenkämpfen vier Soldaten leicht verletzt.
dpa
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