Washington - Die USA wollen bis Ende 4000 Soldaten aus dem Irak abziehen. Das kündigte der US-Oberbefehlshaber vor Ort, Ray Odierno, am Mittwoch in Washington an.

© ap
US-Soldaten beim Appell zum Irak-Einsatz.
Damit wären dann noch etwa 120 000 US-Soldaten im Irak, hieß es in einer Erklärung Odiernos für den Streitkräfteausschuss des Abgeordnetenhauses.
Im September habe es bisher 563 Angriffe gegeben. Im selben Zwei-Jahres-Zeitraum sei die Zahl der im Irak getöteten US-Soldaten um 93 Prozent geschrumpft, die der ums Leben gekommenen irakischen Sicherheitskräfte um 79 Prozent, zitierten US-Medien aus Odiernos Stellungnahme.
Der Oberkommandierende wies zugleich darauf hin, dass trotz der Fortschritte Sicherheitsprobleme blieben. Er wies unter anderem auf die Bombenanschläge auf zwei Ministerien in Bagdad mit mehr als 100 Todesopfern als Folge. Er äußerte sich jedoch positiv über die irakischen Sicherheitskräfte in Bagdad, die die Aufgaben der US- Soldaten übernommen haben. “Sie wollten die Verantwortung haben, und sie haben demonstriert, dass sie dazu fähig sind“, erklärte Odierno.
dpa
Karte wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.