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S-Bahn München: Bundesjustizministerin Brigitte Zypries SPD gegen Verschärfung des Jugendstrafrechts

Zypries gegen Verschärfung des Jugendstrafrechts

München - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich nach dem Mord in der Münchner S-Bahn gegen eine Verschärfung des Jugendstrafrechts ausgesprochen.

© dpa

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD).

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"Diese Forderung ist nicht neu. Seit vielen Jahren wird sie immer wieder erhoben und von den Fachleuten abgelehnt, weil es eben nicht den erhofften Abschreckungseffekt bringt", sagte die Ministerin dem Münchner Merkur (Dienstagsausgabe).

Die Trauer am Bahnsteig

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"Solche Jugendlichen überlegen doch nicht vor der Tat, ob sie ihnen am Ende 10 oder 15 Jahre Haft einträgt." Wenn man es – wie im aktuellen Fall – mit Jugendlichen zu tun habe, die schon vorher mit Gewaltdelikten auffällig waren, dann müsse man sich vielmehr die Frage stellen, wie man die fehlende Erziehung von strafanfälligen Jugendlichen nachholen könne. Eine Verschärfung der Gesetze sei dagegen nicht sinnvoll. Zypries: "Das Jugendstrafrecht bietet mit seinen differenzierten Sanktionen eine gute Möglichkeit, schmerzhaft, aber zugleich auch erzieherisch auf einen jungen Menschen einzuwirken."

mm

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