018.07.08|WeltFacebook
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Bochum - Im ersten Prozess der "Liechtenstein-

Der 66-
Der Kaufmann hat nach den Feststellungen des Gerichts zwischen 2001 und 2006 rund 7,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen. Er hatte 11 Millionen Euro in Stiftungen im Fürstentum Liechtenstein angelegt, ohne die Erträge dem Fiskus anzugeben. Das hinterzogene Geld hat er bereits zurückgezahlt.
Die Größenordnung der Steuerhinterziehung könne man sich kaum vorstellen, sagte der Vorsitzende Richter bei der Urteilsverkündung. Dass trotzdem nur eine Bewährungsstrafe verhängt worden sei, erkläre sich durch die umfassende Mithilfe des Angeklagten. "Ohne diese Mitwirkung wäre es mit einiger Sicherheit nicht möglich gewesen, so umfangreiche Feststellungen zu treffen", sagte der Richter.
Steuerfahnder hatten Wohnung und Büro des Mannes in Bad Homburg Mitte Februar durchsucht, aber nichts gefunden. Sie riefen daraufhin den Immobilienmakler an, der zu dieser Zeit im Urlaub war. Der Makler habe sofort Hilfe zugesagt, sei von sich aus nach Liechtenstein gefahren und habe den Behörden die nötigen Unterlagen in drei Aktenordnern gebracht. "Wer sich so weit entblößt, zeigt doch, dass das Mist war, was er da gemacht hat und dass er das wohl auch einsieht", sagte der Vorsitzende.
In der Liechtenstein-
Der Vorsitzende der Deutschen Steuer-
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