Giglio/Rom - Vier Wochen nach der Havarie der "Costa Concordia" bleibt das Abpumpen des gefährlichen Schweröls die größte Sorge der Bergungsteams. Spielt das Wetter diesmal mit?

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Die "Costa Concordia" in Schieflage
Nach einer längeren Unterbrechung wegen schlechten Wetters konnten die Techniker des niederländischen Bergungsunternehmens Smit am Donnerstag wieder daran gehen, das Abpumpen aus den Tanks vorzubereiten. Dafür fuhr ein Pontonschiff an die “Costa Concordia“ heran, um die Arbeiten aufzunehmen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.
Das Kreuzfahrtschiff war am Freitag vor vier Wochen mit mehr als 4000 Menschen an Bord vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und leckgeschlagen. Bislang wurden 17 Leichen geborgen. 15 Menschen werden noch vermisst, darunter 6 Deutsche.
Die Bergungsteams müssen zunächst in sechs Tanks des Schiffes jeweils zwei Löcher bohren. In diesen Tanks ist nach Angaben von Smit mehr als die Hälfte der etwa 2300 Tonnen Treibstoff, ganz überwiegend ist es Schweröl.
Das Schweröl muss erhitzt und dann durch eine Austrittsöffnung abgeleitet werden. Gleichzeitig wird durch die zweite Öffnung Wasser in den Tank gedrückt, um Gewicht und Druck auszugleichen. Die Teams hatten ihre Vorarbeiten schon mehrfach fast beendet, doch Wind und Wellengang zwangen sie, die Arbeiten einzustellen.
dpa



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