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Ratten-Essen in Reality-TV-Show hat juristisches Nachspiel

Ratten-Essen in Reality-TV-Show hat juristisches Nachspiel

Sydney - Zwei Teilnehmer einer Reality-TV-Show sind wegen des angeblichen Verspeisens einer Ratte vor laufenden Kameras in Australien wegen Tierquälerei angeklagt worden.

Zwei Teilnehmer einer Reality-TV-Show sind wegen des angeblichen Verspeisens einer Ratte vor laufenden Kameras in Australien wegen Tierquälerei angeklagt worden. Tierschützer zeigten den Koch Gino d'Acampo und den Schauspieler Stuart Maning nach eigenen Angaben an, nachdem die beiden sich in einer in Australien gedrehten Szene der britischen Show “I'm a Celebrity ... Get Me Out of Here“ (“Ich bin ein Star Holt mich hier raus!“) an einer Ratte vergingen. Die Polizei im Staat New South Wales bestätigte am Sonntag lediglich, dass ein 33- und ein 30-Jähriger im Zusammenhang mit der Show wegen Grausamkeit gegen Tiere angezeigt wurden und am 3. Februar vor Gericht erscheinen müssen.

Ihnen könnten bis zu drei Jahre Haft drohen. Der Fernsehsender ITV und die Darsteller waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Tierschützer David O'Shannessy sagte der BBC: “Die Tötung einer Ratte für eine Show ist inakzeptabel.“ Das Tier sei wohl nur für die Kameras getötet worden. Bei der Reality-TV-Show werden C-Prominente im Outback eingesperrt und müssen eine Reihe von ekligen Prüfungen über sich ergehen lassen, unter anderem mit Schlangen und Spinnen. Bei der fraglichen Staffel konnte sich Gino d'Acampo in der Zuschauergunst durchsetzen. In einigen Ländern Asiens ist das Essen von bestimmten Rattenarten nicht ungewöhnlich.

AP

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