Sydney - Eric Steward (81) wollte vor dem Frühstück schnell die Zeitung holen. Beim Weg zum Kiosk bog der Rentner falsch ab. Er verfuhr sich komplett und eine 18-stündige Odyssee durch Australien nahm ihren Lauf.

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Endlos lange Straßen in Australien: “Ich wusste erst nicht, wo die Reise hinging, aber ich wusste, dass ich irgendwo ankommen würde“, so Eric Stewart.
Ein 81-jähriger Australier wollte nur schnell eine Zeitung holen - doch er verfranste sich total und legte 1 200 Kilometer zurück, ehe er wieder am Ausgangspunkt ankam. Eric Steward nahm es mit Humor: “Warum sollte ich mir ein Navigationsgerät anschaffen? Dann kann man sich ja nicht mehr verfahren, das macht doch gar keinen Spaß“, sagte er am Mittwoch zu Reportern.
Steward war bei Freunden in Yass im Bundesstaat New South Wales, als er morgens um kurz nach sieben schnell mit dem Auto eine Zeitung holen wollte. Er nahm eine falsche Ausfahrt - und fuhr. Und fuhr. Als er nach neun Stunden und 600 Kilometern in Geelong im Bundesstaat Victoria ankam, gab er auf. Er sah ein Polizeiauto an einer Tankstelle und bat um Hilfe. Steward konnte den Beamten nicht sagen, wo er losgefahren war.
Steward war ganz verdutzt über den ganzen Medienrummel. “Ich wusste erst nicht, wo die Reise hinging, aber ich wusste, dass ich irgendwo ankommen würde und mit etwas Glück auch meine Frau wiederfinden würde“, meinte er. “Wenn man 80 wird und älter, sieht man das alles locker.“
dpa



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