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Todesschüsse am Times Square - Michael Bloomberg gegen Waffen

Todesschüsse am Times Square: Bloomberg gegen Waffen

New York - In den Straßen von New York gibt es nach Ansicht von Bürgermeister Michael Bloomberg noch immer zu viele Waffen. Bloomberg bezog sich dabei auf ein spektakuläres Ereignis am Vortag.

Mitten auf dem berühmten Times Square war am helllichten Tag ein Straßenverkäufer von einem Polizisten erschossen worden. Der Polizist handelte vermutlich aus Notwehr, denn der 25 Jahre alte Verkäufer hatte auf der Flucht vor ihm eine Waffe gezogen und zuerst abgedrückt. Der Polizist wurde nicht verletzt. Augenzeugen berichteten, die Szene im Vorweihnachtstrubel auf dem überfüllten Platz sei trotz ihres tragischen Endes wie aus einem Actionfilm gewesen. Wie die “New York Times“ schrieb, hatte der Mann Touristen übers Ohr gehauen, indem er deren Namen auf CDs schrieb und dafür 10 Dollar verlangte. Der Mann hatte aber keine Lizenz als Straßenverkäufer. Außerdem war er der Polizei wegen mehrerer kleinerer Delikte bekannt. Als der Beamte in Zivil ihn ansprach, lief der 25-Jährige davon. Die Verfolgungsjagd ging um mehrere Ecken - mitten auf dem Platz soll der Verkäufer dann plötzlich eine Waffe gezogen und zweimal geschossen haben. Der Polizist tötete ihn daraufhin mit vier Schüssen.

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