110.06.09|WeltFacebook
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Politik in Taiwan: Weil ein Politiker einem anderen das Toupet weggerissen hatte, drohen ihm nun fünf Monate Haft. Der Vorwurf: Er habe dem Anderen die Freiheit genommen, schön auszusehen.

© Flickr/cc/dougalug
Künstliche Haarpracht: Jemandem das Toupé wegzureißen ist kein Kavaliersdelikt.
Weil er einem Abgeordneten des taiwanesischen Parlaments das Toupet vom Kopf gerissen hat, muss der Politiker Huang Yung-
Im vergangenen Jahr hatte der 50-
Doch die Verurteilung stützt sich vordergründig nicht auf politische Gründe. Stattdessen wurde Huang zu fünf Monaten Haft verurteilt, weil er dem Anderen die Freiheit genommen hatte, schön auszusehen, schreibt die Onlinezeitung Metro. Eine Sprecherin erklärte: „Der Richter fand, Chiu Yi hatte das Recht, zu tragen was er wollte, und Chiu hatte das Gefühl, mit dem Toupet besser auszusehen. Weil Huang das Haarteil absichtlich wegriss, hat er dem Anderen dieses Recht genommen.“ (Video)
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