Berlin - Schockierende Studie: Der Mensch produziert nach Angaben der Vereinten Nationen pro Minute 23 Hektar Wüste. Das entspricht der Fläche von rund 30 Fußballfeldern. Woran das liegt:
Schuld ist nach Angaben von Experten meist eine falsche Bewirtschaftung der Böden. Zum Weltbodentag am Montag hat das Umweltbundesamt (UBA) in Zusammenarbeit mit dem Potsdamer Institut für Nachhaltigkeitsforschung (IAAS) wesentlich mehr Aufmerksamkeit für dieses Problem gefordert.
Anlässlich des Weltbodentags kürten das Umweltbundesamt und das Kuratorium Boden das Niedermoor zum Boden des Jahres 2012. Moore seien wichtige Stoff- und Wasserspeicher und haben auch für den Klimaschutz eine große Bedeutung.
“Wir haben unsere Böden viel zu lange vernachlässigt. Es ist höchste Zeit, sie besser zu schützen und den steigenden Nutzungsdruck auf sie besser in den Griff zu bekommen“, sagte Thomas Holzmann, Vizepräsident des UBA. Böden seien eine begrenzte lebensnotwendige Ressource. Die Weltbevölkerung von etwa sieben Milliarden Menschen und der steigende Konsum stellten eine große Belastung dar. Jedes Jahr geht nach Aussage des Experten eine fruchtbare Fläche verloren, die so groß ist wie die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche Italiens.
dpa



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