Berlin - Ein Bewerbungsschreiben und ein Gespräch entscheiden nicht mehr allein über die Jobvergabe an Bewerber: Immer mehr Firmen durchforsten das Internet nach Daten über ihre potenziellen Mitarbeiter.

Vor allem abfällige Bemerkungen über die Arbeit oder das Arbeitsumfeld kommen bei potenziellen Arbeitgebern nicht gut an. 76 Prozent der Firmen gaben an, dies wirke sich negativ auf ihr Bild des Job-Aspiranten aus. Auch Interessen, die deutlich von der Bewerbung abweichen, oder sehr Privates wie beispielsweise Partybilder werten Personalentscheider kritisch. Generell durchsuchen Großunternehmen bei der Personalauswahl eher das Internet als kleine Unternehmen. Dabei nutzen sie auch soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ.
Allerdings kann ein Bewerber auch mit seiner Netz-Darstellung bei Arbeitgebern punkten. Für 56 Prozent wird ein Stellensuchender manchmal gerade durch die zusätzlichen Informationen aus dem Internet interessant. Positiv wirken sich auch Hobbys und soziales Engagement aus. Neutral bewerteten es 75 Prozent der Unternehmen in der Dimap- Umfrage, wenn im Internet überhaupt nichts über einen Bewerber zu finden ist.
dpa



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