010.03.10|Wirtschaft|Wirtschaft|1
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Berlin - Die Bundesregierung unterstützt den ehemaligen Chemiemanager Utz-Hellmuth Felcht als designierten neuen Aufsichtsrats-Vorsitzenden der Deutschen Bahn. Die endgültige Entscheidng fällt im Aufsichtsrat am 24. März.

© dpa
Utz-Hellmuth Felcht.
Das Kabinett stimmte am Mittwoch der Ernennung der von Bundesverkehrsminister Peter Raumsauer (CSU) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vereinbarten Personalie zu. Der 63-jährige frühere Chef des Feinchemie-Herstellers Degussa löst damit als Kontrolleur des Bahn-Vorstandes den zuletzt umstrittenen gleichaltrigen Werner Müller nach fünf Jahren Amtszeit ab.
Am 24. März konstituiert sich der 20-köpfige Aufsichtsrat neu. Aus seiner Mitte heraus wird der Vorsitzende bestimmt. Die Regierung ist darin mit drei Staatssekretären vertreten. Am selben Tag findet nach dpa-Informationen auch die Hauptversammlung statt.
Nach einer kurzen wissenschaftlichen Ausbildung hatte Felcht seine berufliche Karriere bei der damaligen Hoechst AG begonnen und rückte 1992 in den Vorstand auf. Später wechselte er zur SKW Trostberg in Bayern, danach zur Degussa, wo er 2001 Vorstandschef wurde.
Der künftige Chefkontrolleur der Bahn ist ein guter Bekannter von Ramsauer. Der parteilose Müller galt als “Mann der SPD“. Ihm wurden in der Datenschutzaffäre zur Vorstandszeit von Bahnchef Hartmut Mehdorn und bei dessen Privatisierungsplänen eine zu “laxe Haltung“ vorgeworfen.
dpa
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