218.03.10|Wirtschaft|Wirtschaft|2
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Hamburg - Welchen Berufsgruppen vertrauen wir am meisten? Bei einer Umfrage schnitten Politiker oder Autoverkäufer besonders schlecht ab. Wer bei den Deutschen hoch im Kurs ist, sehen Sie hier:
Das größte Vertrauen schenken Deutsche und Europäer den Berufsständen, auf die man sich verlässt, wenn es wirklich darauf ankommt – Feuerwehrleute, Piloten, Krankenschwestern, Apotheker und Ärzte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Verbraucherstudie über die vertrauenswürdigsten Berufe, die das Magazin Reader’s Digest in 16 Ländern Europas durchgeführt hat.
Den Spitzenplatz erzielten erneut die Feuerwehrleute: 94 Prozent der Befragten in Deutschland (Vorjahr: 93 Prozent) sprachen ihnen ein hohes Vertrauen aus. Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes: „Ich freue mich sehr darüber, dass die Feuerwehrmänner und -frauen bereits im achten Jahr den Spitzenplatz beim Vertrauen der Menschen in Deutschland innehaben.“ Dies zeige, dass das haupt- und ehrenamtliche Engagement vor Ort ankomme.
Deutschlands Polizisten haben sich ebenfalls gut geschlagen: Mit einem Vertrauenswert von 80 Prozent gehören sie noch zur Spitzengruppe, während ihre europäischen Kollegen im Durchschnitt nur auf 62 Prozent kommen.
Hingegen geht das Vertrauen der Bevölkerung in Finanzberater, Autoverkäufer und Politiker wie schon in den letzten Jahren weiter zurück und hat den bisher niedrigsten Stand erreicht.
Besonders auffällig ist der Einbruch bei Autoverkäufern: Erzielte diese Berufsgruppe 2002 noch einen Vertrauenswert von 21 Prozent, kam sie in diesem Jahr nur noch auf 11 Prozent.
Das Vertrauen in die Finanzberater rutschte von 24 auf 16 Prozent. Die Berufsgruppe der Politiker als Schlusslicht der Befragung erlitt einen Rückgang von 13 auf 10 Prozent. Das Magazin hatte zum zehnten Mal die vertrauenswürdigsten Berufe ermittelt. Mehr als 32 000 Leser beteiligten sich den Angaben zufolge von September bis Oktober vergangenen Jahres an der Umfrage, davon rund 9000 in Deutschland.
tz
Rubriklistenbild: © dpazurück zur Übersicht: Wirtschaft

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