München - Wegen zu später Information der Behörden über Rückrufe in den USA muss BMW drei Millionen Dollar Strafe zahlen.
Einer Mitteilung der Straßenverkehrsbehörde NHTSA zufolge geht es um Rückrufaktionen aus dem Jahr 2010, die nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend rechtzeitig erfolgt seien. Es sei entscheidend für die Verkehrssicherheit, dass Fehler und Rückrufe zeitig angezeigt werden, betonte die Behörde. „Die NHTSA erwartet von allen Herstellern, Sicherheitsfragen schnell und geradeheraus anzusprechen.“
BMW und deren US-Tochter haben der Entscheidung der US-Behörde zugestimmt. „Wir sind uns bewusst, dass die Dinge nicht optimal gelaufen sind und haben unsere Prozesse nun so optimiert, dass wir den Anforderungen der Behörden künftig genügen“, sagte ein BMW-Sprecher am Samstag in München. Die internen Prozesse seien so verändert worden, dass Rückrufe Verbrauchern und der Regierung zügiger und innerhalb der verlangten Fünf-Tages-Frist mitgeteilt würden. „Im Jahr 2011 haben wir da bereits alles richtig gemacht.“ Die Strafe treffe das Unternehmen hart und werde sehr ernst genommen.
dpa
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