Kissen oder Maus-Pads mit individuellen Bildern bedruckt, werden als Geschenke immer beliebter. Das Folgende sollten Sie vor Weihnachten über Fotogeschenke wissen.

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Vom Chip aufs T-Shirt. Immer mehr Dinge lassen sich individuell bedrucken.
Digitale Fotoapparate sind der Renner im Weihnachtsgeschäft, doch Fotos am Bildschirm reichen den wenigsten aus: Fast 90 Prozent aller weiblichen und 80 Prozent der männlichen Besitzer von Digitalkameras wollen laut einer Studie auf Abzüge ihrer Bilder nicht verzichten. So meldet auch der Fotoentwickler Cewe-Color regelmäßig Rekordzahlen. Im vergangenen Jahr wurden von ihm rund 2,6 Milliarden Fotos sowie über 2,6 Millionen Fotobücher und Geschenkartikel verschickt. Und auch in diesem Jahr wird das Christkind so manches T-Shirt, Maus-Pad, Herzkissen, Stofftier oder eine Tasche, Schneekugel oder Spardose unter den Baum legen – mit dem Konterfei des Liebsten oder der Familie.
Im Angebot haben Internethändler wie Pixum oder Personello fast alles, was sich bedrucken lässt und in den Haushalt passt. Neben Internethändlern haben auch Drogerien und Discounter aufgerüstet – das Fototerminal gehört bei Rossmann, dm, Schlecker und Co. zur Standardausrüstung. Bei Pixum, Schlecker und Fotokasten werden Bestellungen, die bis zum Mittwochabend 16. Dezember eingehen, bis Weihnachten ausgeliefert. Personello.de nimmt bis zum 21. Dezember Bestellungen an.
Die Produktpalette der Fotogeschenkdienste dürfte so manchen Interessenten auf den ersten Blick erschlagen: Personello hat 40 verschiedene Artikel im Angebot, Schlecker bedruckt sogar 56 Produkte. Alle haben Standardartikel wie Fototeddy, Maus-Pad und Spardose auf Lager. Daneben sind immer wieder Überraschungen zu finden: Pixum bedruckt Pokerkarten, Puzzles und Bettbezüge. PixelNet verziert Kerzen mit Wunschmotiv. Über Fotokasten.de kann man die Liebste mit Leckereien eines Schokoladenherstellers in selbstgestalteter Verpackung überraschen.
Bevor das persönliche Fotogeschenk in Auftrag gegeben wird, müssen sich Verbraucher durch einen unübersichtlichen Anbieter- und Tarifdschungel kämpfen – denn wenn es darum geht, wie viel ein Teddy mit bedrucktem Hemdchen kosten darf, sind sich die Geschenkehersteller alles andere als einig: Bei Schlecker gibt es einen Kuschelbären mit Fotoshirt für 9,99 Euro, Mitbewerber Pixum berechnet 12,99 Euro. Noch stärker unterscheiden sich die Preise für Fototassen: Der Digitalfotodienst der Drogeriekette „dm“ brennt für 5,75 Euro ein Foto auf Keramik, bei Fotokasten.de kostet der personalisierte Trinkbecher mit 11,99 Euro fast das Doppelte.
Bei der Herstellung ihrer Bildüberraschung sollten Verbraucher einige Regeln beachten. Wichtige Bildelemente wie Gesichter sollten genügend Abstand zum Bildrand haben. Der Fototeddy benötigt quadratische Quellfotos, rechteckige werden automatisch beschnitten. Außerdem leidet bei manchen Produkten die Qualität des Druckergebnisses, wenn mäßige Bilder als Grundlage dienen: Fotos müssen je nach Größe mit einer bestimmten Megapixel-Zahl ausgestattet sein. Die Mindestvoraussetzungen erfüllen bereits manche Handyfotos. Doch je größer die Quellfotos sind, desto schärfer und detailgetreuer ist das Druckergebnis.
Sebastian Wieschowski
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