Vancouver - Im Kampf gegen die erdrückende asiatische Dominanz hegt die deutsche Shorttrack-Staffel der Herren den Traum vom olympischen Endlauf. Topfavoriten sind aber andere Teams.

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Tyson Heung (hinten) ist der aussichtsreichste deutsche Läufer
“Das Ziel kann nur Finale lauten“, machte Bundestrainer Eric Bedard nach dem vierten Platz bei der Olympia- Qualifikation im amerikanischen Marquette unmissverständlich klar. Der Kanadier hatte vor vier Jahren in Turin noch als Aktiver Bronze über 500 Meter gewonnen und damit seine insgesamt vierte Olympia- Medaille erkämpft.
Noch nie zuvor hat eine deutsche Shorttrack-Staffel bisher den Endkampf um die Olympia-Medaillen erreicht. Der sechste Rang der Damen vor vier Jahren in Turin war das bisher beste deutsche Resultat der deutschen Kurzbahn-Flitzer in der 18-jährigen Olympia-Geschichte der Sportart.
Am aussichtsreichsten dürfte der Deutsch-Kanadier Tyson Heung aus Dresden über 1000 Meter sein. Schon das Erreichen des Halbfinals der besten Acht wäre bereits ein Erfolg. Die besten deutschen Einzel- Platzierungen der Olympia-Geschichte hatten bisher seine Dresdner Vereins-Gefährtinnen Yvonne Kunze als 7. in Turin sowie Christin Priebst als 8. in Salt Lake City jeweils über 1500 Meter erkämpft.
Top-Favoriten sind die Südkoreaner, die in Turin sechs der acht Konkurrenzen für sich entschieden. Härteste Gegenwehr droht ihnen vom asiatischen Konkurrenten aus China um 500-m-Titelverteidigerin Wang Meng, die auf den beiden kürzeren Strecken seit zwei Jahren ungeschlagen ist. Bei den Herren wollen auch die Amerikaner um Doppel-Olympiasieger Apolo Anton Ohno und die Gastgeber vor allem auf den kürzeren Strecken den Südkoreanern ein Schnippchen schlagen.
dpa
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