So finden Sie das passende Moutainbike

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    • 11.06.12
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München - Geländeräder stehen für Abenteuer – steile Touren aufwärts, Rides bergab und sind perfekt für Strecken, auf denen andere Bikes streiken.

In ihrer über 30-jährigen Evolution und rasanten Entwicklung hat sich diese Klasse in Familien aufgeteilt, Radgattungen beeinflusst und Features wie Rasterschaltungen, Federungssysteme und hydraulische Bremsen marktreif gemacht.

Die erste Federgabel kam 1991, danach vollgefederte Rahmen, Fullsuspensions. Inzwischen wird nahezu kein MTB mehr ohne Federgabel ausgeliefert. Von anfänglich 20 mm haben heute einfache Typen zwischen 80 und 100 mm Federweg. Hardtails, hinten ungefederte Bikes, sind leichter (wichtig für Rennfahrer) und preiswerter.

Puristen, die ihr Rad so einfach wie möglich halten wollen, montieren großvolumige Reifen und bekommen auch ohne Fullsuspension besten Fahrkomfort und Grip. Zudem geht keine Energie durch Wippen der Federung verloren. Allerdings sind hochwertige Fully-MTBs so geschickt gebaut, dass Antriebseinflüsse durchs Treten oder Kettenzug ausgeschlossen sind.

Münchens kuriose Radlfallen

Hobbybikern sollte ein Hardtail mit bis zu 100 mm Federweg genügen. Brauchbare Modelle für Touren etwa im Mittelgebirge kosten rund 1000 €, Einsteiger-Modelle ab 700 €.

Komfortabler sind Cross-Country-Bikes mit Vollfederung, die allerdings nicht preiswerter als 1500 € sein sollten. Denn darunter gibt’s kaum haltbare, gut funktionierende Federungstechniken und hochwertige Komponenten. Für Rennen gibt es Race- bzw. Marathon-Hardtails oder Marathon-Fullys (ab 1600 €), ausgelegt auf mittlere Federwege (bis max. 120 mm) und geringem Gewicht. Für längere Strecken bis Mehrtagestouren eignen sich Touren-Fullys (ab ca. 1000 €).

Merkmale: hochgezogener Lenker, relativ entspannter, aufrechter Sitz und Federwege um 140 mm. Das Gesamtgewicht sollte unter 13 kg liegen, ein „mehr“ kostet sonst Kraft und Energie. Die Kategorie „All Mountain“ (ab 1800 €) gilt als Allrounder: Ihr Gewicht (unter 14 kg) ist gering genug, um bergauf fahren zu können, die ausgewogene, gutmütige Geometrie erlaubt eine komfortable Sitzposition und flottes, entspanntes Bergabfahren.

Neben Marathon- Fullys ist es (auch) ein ideales Gefährt für Alpenüberquerungen oder Mehrtagestouren. „Enduro“ ist eine Steigerung für noch extremeres Gelände, hat bis zu 150 mm Federweg, Reifenbreite um die 2,35 Zoll und ein Gewicht bis 15 Kilo.

Mountainbike -Training

Fit für steile Anstiege, sichere Downhills, schmale Trails und den Winter

Einsteiger: Die Bergform holt man sich in Trainingseinheiten in flachem Gelände. Erst dann geht’s hinauf. Für die Bike- Beherrschung z. B. mit langsamem Speed über ein Holzbrett fahren oder auf schmalen Wegen wenden, ohne abzusteigen.

Könner: Öfter mal Berg-Intervalle mit hoher Geschwindigkeit und größerem Gang fahren, um die Muskulatur gezielt zu übersäuern. Achtung: Danach stets auf ausreichend Regenerationszeit achten!

Erfolgsfaktor: Lieber öfter längere Touren mit mäßig steilen Anstiegen wählen als kurze Hüttentouren mit steilen Rampen „auf Anschlag“ fahren. Damit kommt die Form von selbst, und steile Berge werden künftig zum Kinderspiel.

Rubriklistenbild: © dapd (Symbolbild)

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