Funktionswäsche – ein Segen für die Sportwelt

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    • 19.12.11
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Funktionswäsche – ein Segen für die Sportwelt

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Anzeige - Nassgeschwitzt auf der Skihütte Rast zu machen, am Gipfel bei schneidender Kälte in die Wechselwäsche zu hetzen oder stundenlang in feuchten Socken in den Schuhen zu stecken, mag einem heute wie ein Albtraum vorkommen, der jedes schöne Bergerlebnis mit einer Schattenseite versieht.

© Odlo

Kaum zu glauben, aber bis vor etwa 20 Jahren war all das noch gewohnte Realität. Ein Ende gesetzt hat dem die Entwicklung von Funktionswäsche.

© Odlo

Zu den ersten Herstellern, die sich dieser Aufgabe gewidmet haben, zählt Odlo, ursprünglich ein norwegischer Produzent von Damen Unterwäsche. Bereits Ende der 1940er Jahre schuf der Firmengründer Odd Roar Lofterød für seinen gleichnamigen Sohn im Eisschnelllauf-Jugendkader Norwegens eine funktionelle Trainingshose. Dass die Sportbranche auf eine solche Entwicklung nur gewartet hatte, zeigt ganz deutlich der Umstand, dass bei den Olympischen Spielen 1972 im japanischen Sapporo 25 Nationalmannschaften in Funktionsbekleidung von Odlo antraten.

Die erste rein synthetische Damen- und Herren Unterwäsche brachte Odlo bereits ein Jahr später erfolgreich auf den Markt und der Weg von der Ausstattung für Spitzensportler zu den Kleiderschränken der Freizeitsportler war schnell zurückgelegt. Heute betrachtet sich das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz als Erfinder der Sportunterwäsche und rangiert in diesem Bereich europaweit an der Spitze.

Ob beim Bergsteigen, Biken, Laufen, Skifahren oder Nordic Walking – bei kaum einer Sportart mag man noch auf Funktionswäsche verzichten. Eine zentrale Rolle spielt dabei die erste Schicht, der so genannte Baselayer. Denn schon hier wird entschieden, ob sich der Sportler vor, während und nach der körperlichen Anstrengung wohl in seiner Haut fühlt.

Die Unterwäsche kann und soll das Schwitzen keinesfalls verhindern, denn dieser wichtige Prozess dient dem Organismus dazu, überschüssige Wärme abzugeben und so einer gefährlichen Überhitzung vorzubeugen. Die Aufgabe der Funktionstextilien dagegen ist es, den Schweiß Schicht für Schicht vom Körper weg zu transportieren. Den ersten Schritt dazu muss der Baselayer übernehmen, der direkt auf der Haut aufliegt.

Welches die ideale Unterwäsche ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Denn das hängt von der Art und Intensität des betriebenen Sports, den Wetterbedingungen, sowie dem individuellen Empfinden ab. So sollte die erste Schicht bei bewegungsintensiven Aktivitäten prinzipiell dünner sein, evtl. auch perforiert, um die Feuchtigkeit auf einer möglichst großen Fläche nach außen weiterzuleiten. Bewegt sich der Sportler jedoch in eisiger Kälte, so muss der Körper durch die Wäsche zusätzlich warm gehalten werden.

Ziel ist es, das Körperklima immer in der Komfortzone zu halten, um einen möglichst hohes Tragegefühl zu erreichen. Das spiegelt sich im Produktspektrum der Hersteller wieder. Bei Odlo beispielsweise gibt es vier Abstufungen, beginnend beim stark atmungsaktiven, ultraleichten und schnell trocknenden „cool“ für warme Konditionen und intensiven Sport. Das andere Ende der Skala nimmt die Serie „x-warm“ ein. Sie ist für extreme Kälte konzipiert und hat spezielle Einsätze an den besonders empfindlichen Körperzonen.

Auch das Hygienebedürfnis kommt dank einer neueren Entwicklung bei Odlo nicht zu kurz: Durch das Einbringen von mikroskopisch kleinen, hautverträglichen Silberionen in das Gewebe der Unterwäsche wird die Vermehrung von Bakterien gehemmt und die Geruchsbildung vermindert. So stellt sich mit der Funktionsfaser „effect“ ohne den Zusatz von chemischen Substanzen ein angenehmes Frischegefühl ein!

Ist die gewünschte Qualität für den Verwendungszweck der Sportunterwäsche gefunden, so hat man heute den Luxus der Qual der Wahl der Farbe. Wo bei der Herren Unterwäsche bei den meisten Herstellern nach wie vor gedeckte Farben den Ton angeben, gibt es mittlerweile bei der Damen Unterwäsche eine steigende Auswahl an erfrischenden, leuchtenden Farben: vom hellen türkis über knallrot bis hin zu zitronengelb. Der Trend zeigt, dass Funktionsunterwäsche zunehmend modisch ansprechend wird und auch gerne mal solo getragen wird – und das nicht nur beim Sport!

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