Kalte Tage: Tipps für Jogger

München - Trotz der Minusgrade ist Sporteln im Freien nicht schädlich für den Organismus - wenn man ein paar Tipps beachtet. Das raten die Münchner Johanniter

Kleidung

Geeignete Funktionswäsche tragen, die die Wärme speichert. Geeignete Funktionswäsche verhindert Verdunstungskälte und speichert gleichzeitig die produzierte Wärme nach innen.

Zum Schutz der Stirnhöhle und des Kopfes empfehlen sie ein Stirnband oder eine Mütze zu tragen. In dunklen Monaten rät Thomas Fuchs, Ausbildungsleiter der Johanniter in München, außerdem zu heller Kleidung mit Reflektoren.

Atmung durch die Nase

Zudem sollte man durch die Nase einatmen, um die kalte Luft zu reinigen und anzuwärmen.

Da es im Winter grundsätzlich mehr Infekte gibt als im Sommer, sollte man nicht laufen gehen, wenn die Nase schon verstopft ist. Das führt zu Reizungen der Bronchien. Bei Erkältung, Grippe, Fieber oder Antibiotika-Einnahme darf auf keinen Fall trainiert werden, sonst droht eine gefährliche Herzmuskelentzündung.

Ernährung

Bei Kälte verbraucht der Körper mehr Energie: Viele Kohlenhydrate mit ordentlich Gemüse und wenig Eiweiß sollten auf den Teller.

Die letzte Mahlzeit vor dem Sport liegt am besten drei Stunden zurück - mit leerem Magen joggt sich’s besser!

Nach dem Sport ist darauf zu achten, viel Flüssigkeit zu sich nehmen, allerdings keine zu heißen oder zu kalten Getränke. Es müssen keine teuren elektrolythaltigen Getränke sein - eine Apfelsaftschorle tut es genauso.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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