Manche Sportler werden vor einem Wettkampf zu wahren Asketen und erlegen sich selbst ein Sexverbot auf, um am nächsten Tag auch wirklich die maximale Leistung abrufen zu können. Wissenschaftler sind den angeblich schädlichen Auswirkungen von Sex auf das sportliche Leistungsvermögen nachgegangen und erhielten für Männer und Frauen, aber auch für Sportler verschiedener Sportarten, unterschiedliche Ergebnisse.
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Oxford-Studie: Sex macht Langstreckenläufer schneller
Um der Sache auf den Grund zu gehen, untersuchte die Oxford University 2.000 Teilnehmer des London-Marathons und stellte fest, dass die Probanden, die am Tag vor dem Wettbewerb Geschlechtsverkehr hatten, im Durchschnitt fünf Minuten schneller liefen als ihre Konkurrenz. Zudem ergab die Studie, dass sich Sex vor allem vorteilhaft auf Kurzstreckenläuferinnen auswirkt. Ursache sei der Testosteronspiegel, der bei den Frauen - im Gegensatz zu dem der Männer - anstieg. Das Hormon Testosteron machte sie aggressiver und beeinflusste ihre Leistungsfähigkeit positiv.
Sporthochschule Köln: Kein Sex für Schnellkraftsportler
Wissenschaftler der Sporthochschule Köln verglichen die Ausdauerleistung und Schnellkraft bei Sportlern und kamen zu einem anderen Ergebnis. Ihre Testwerte ergaben, dass Sex zwei Stunden vor dem Wettkampf negative Auswirkungen auf die Leistung von Schnellkraftsportlern, wie Sprintern, Stabhochspringern, Weitspringern und Kugelstoßern, hat. Grund war zumindest bei den Männern der starke Testosteronabfall. Die Ausschüttung von Glückshormonen nach dem Orgasmus verstärkte das schlechte Ergebnis: Diese sorgen nämlich bei beiden Geschlechtern für innere Ruhe und Gelassenheit, und lassen im entscheidenden Moment den nötigen Kampfgeist vermissen. Auf Ausdauersportler hatte dieses Sex-Experiment hingegen keine negativen Effekte.
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Läufer haben mehr Sex
Auch wenn sich die Wissenschaft weiterhin uneinig ist, eine Studie, die Langstreckenläufer in jedem Fall fröhlich stimmen dürfte, kommt aus Großbritannien und belegt: Jogger haben mehr Sex als Nicht-Läufer! Sie empfinden einfach mehr Lust, weil ihre Sexualorgane besser durchblutet sind und vermehrt Sexualhormone ausgeschüttet werden. Männer, die regelmäßig Sport treiben, müssen sich zudem weniger mit dem Thema Impotenz auseinandersetzen – Laufen verringert ihr Risiko um 30 Prozent!













































