Auch wenn die Jüngeren von Hiking und Trekking sprechen, verbinden sie doch die gleichen Beweggründe – unterwegs sein in der Natur, Steigerung der körperlichen und geistigen Fitness, Neues und vielleicht auch sich selbst entdecken.
Wichtigster Begleiter sind die Wanderschuhe. Wenn man bedenkt was ihm alles abverlangt wird – er soll uns immer sicheren Halt bieten, ob auf Schotter, Wiese, Fels oder Matsch, dabei unseren Fuß bei seiner Arbeit unterstützen bzw. führen und auch noch jedem Wetter trotzen – kann man sich vorstellen wie viel Technik in so einem Wanderstiefel stecken muss. Nicht zu vergessen soll der ideale Wanderschuh auch noch leicht und bequem sein.
Der Aufbau eines Wanderschuhs hat sich in Laufe der Jahrzehnte nicht grundlegend verändert, nur die Technik und die Materialien haben sich weiterentwickelt. Mittlerweile erhält ein Wanderer einen knöchelhohen Wanderschuh(Schuhkategorie A/B) mit einem Paargewicht von 1200g, in Damengrößen sogar nur noch 1000g! Kein Vergleich zu den bleischweren Wanderstiefeln unserer Großeltern. Weshalb die moderne Ausführung heute auch gerne im Alltag als Freizeitschuh genutzt wird.
Durch diesen mehrschichtigen Aufbau ist die Isolationswirkung leicht zu verstehen und warum es immer warm wird in einen Wanderschuh. Da ist die Dicke der Socke nicht mehr entscheidend. Eine gute Trekkingsocke sollte die Feuchtigkeitsregulierung und den Schutz des Fußes vor Reibung und Druckstellen übernehmen. Denn auch ein noch so bequemer und hochwertiger Wanderstiefel wird immer Blasen bescheren wenn man mit einer Baumwollsportsocke unterwegs ist. Also leisten man sich zu seinem neuen Wanderschuh am Besten ein paar vernünftige Socken, dann steht einer ausgedehnten, farbenprächtigen Herbsttour vor der Haustüre oder im nächstgelegene Nationalpark nichts mehr im Wege.


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