Bei vielen Rodelbahnen lässt die Sicherheit zu wünschen übrig. Das ist das Ergebnis eines Tests des ADAC in Deutschland. Auch bei Tests in den Vorjahren in den Alpen gab es immer wieder Beanstandungen vor allem in Sachen Sicherheit. Doch wie erkennen Wintersportler eine gute Rodelbahn und was müssen sie sonst noch beachten?
Was macht eine gute Rodelbahn aus?
Welche Ausrüstung ist auf einer Rodelbahn nötig?
Neben dem Schlitten brauchen Wintersportler keine speziellen Ausrüstungsgegenstände. Allerdings gibt es laut Ebert bei der Bekleidung einiges zu beachten: „Helm, Brille und Handschuhe sind Pflicht.“ Denn beim Rodeln befinde man sich relativ nahe am Boden und erreiche Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern. Daneben sei festes Schuhwerk wichtig. „Mit Sneakers kann ich einfach nicht bremsen“, warnt Ebert.
Was muss ich beim Schlitten beachten?
Das Gerät der Wahl sollte laut Ebert ein Holzschlitten mit zwei Kufen und Metallschienen sein. „Diese sind im Vergleich zu Reifen und Bobs wesentlich besser zu steuern.“ Gerade das sei auf einer Rodelbahn wichtig. Beim Ausleihen sollten Wintersportler darauf achten, dass der Schlitten in einem guten Zustand ist.
Wer darf auf die Rodelstrecke?
Laut Ebert sollten Kinder unter sechs Jahren grundsätzlich nicht alleine auf einem Schlitten fahren. Ab dem Schulalter ist das möglich - wenn die Kinder ausreichend Erfahrung haben. „Bevor sie zum ersten Mal alleine auf eine Rodelstrecke gehen, sollten sie besser mal auf einem kleineren Hügel üben“, rät Ebert.
Wie viel kostet die Schlittenpartie?
„Ganz billig ist der Rodelspaß nicht“, sagt auch Christoph Ebert. „Preislich geht das in Richtung Skifahren.“ Für eine Liftfahrt fallen laut ADAC Kosten zwischen 5 und 15 Euro an. Ein Leihrodel kostet zwischen 1 und 10 Euro.
dpa
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Münchner Hausberge - zum Schlittenfahren zum Brauneck oder nach Wegscheid


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