Ob Kleinkind, Teeny, Papa oder Oma: Bei guter Planung kommt in den bayerischen Skigebieten die ganze Familie auf ihre Kosten.

© M. Pröttel
Für eine Kurz-Skitour im Rahmen des familiären Wintersporttags taugt stets die Brecherspitze
Unser Autor, selbst Vater zweier Buben (7 und 2), hat vier perfekte Wintertage am Alpenrand ausgetüftelt. Gerade wegen ihrer – im Vergleich zu Tiroler Skigebieten – gewissen Kleinräumigkeit und der geringeren Preise sind die heimischen Wintersportreviere ideal dazu geeignet, unterschiedliche Schneesportinteressen unter einen Hut zu bringen. Und das nicht zuletzt wegen der urigen Berghütten, auf denen noch kein Pistenballermann der Marke Ischgl & Sölden Einzug gehalten hat. Hierzulande lässt es sich gemütlich warten, bis alle Familienmitglieder zum verabredeten Mittagessen eingetrudelt sind.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen stürzen sich die Großen wieder auf die Piste, während Papa (wenn er mit Skistiefeln aufgestiegen ist) die Bindung von Mamas Skiern anpasst und auch noch den Brecherspitz-Vorgipfel antestet. Am Nachmittag holt Mama die Großen auf der Piste und die Rodelfraktion am Spitzingsattel ab.
Weitere Infos: www.alpenbahnen-spitzingsee.de
Weitere Infos: www.zugspitze.de/de/winter/ berg/wank
Bevor man dort einkehrt, müssen alle noch den Katzensprung zum Gipfelpavillon unternehmen, der eine grandiose 360-Grad-Rundsicht bietet. Danach geht es entweder auf der 3,5 Kilometer langen Rodelbahn oder via Skipiste ins Tal hinab, wobei die Rodler den Skifahrern einen guten Vorsprung lassen sollten. Erstens will der Skipass ja ausgenützt sein, zweitens kann man es bei Sonnenschein auf dem Hohen Kranzberg wirklich lange aushalten.
Weitere Infos: www.skiparadies-kranzberg.de
Auch beim Bad Kohlgruber Hörnle gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Pisteln, Skitourengehen und Rodeln miteinander zu kombinieren. Ein Vorschlag: Für Skianfänger im Vorschulalter ist der breite, nicht zu steile Hang des Tal-Schleppliftes ideal, um dort mit Papa die ersten Schwünge zu erlernen. Derweil meistert der große Bruder an der unpräparierten Standardabfahrt mit der Mama seinen ersten Freeride- Hang. Nach ein paar Abfahrten steigt die Talfraktion auf Schlitten um und kann, je nachdem wie spät es ist, entweder zu Fuß oder mit dem Sessellift zur Hörnle-Hütte gelangen, wo sich alle wieder treffen. Eltern mit größeren Kindern, die auch einmal zwei Stunden allein pisteln dürfen (siehe Kasten), können alternativ zum Lift endlich mal wieder eine gemeinsame Skitour unternehmen, um sich oben mit dem Nachwuchs zu treffen.
Weitere Infos: www.hoernlebahn.de
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