Skigebiete in Bayern: So sind die Verhältnisse in Spitzingsee, an der Zugspitzbahn und Co.

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    • 25.03.13
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Endspurt in den Skigebieten

So sind die Verhältnisse auf Bayerns Pisten

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München - Der Frühling ist zwar bereits da, doch Skifahrer und Snowboarder haben in vielen Skigebieten noch immer beste Bedingungen für ihren Sport. Kurz vor Beginn der Osterferien hat es noch einmal geschneit. Die Liftbetreiber freuen sich.

© dpa

Die Lifte fahren noch: Für diese Woche rechnen die Betreiber der bayerischen Skigebiete mit einem letzten großen Ansturm auf die Pisten.

Endspurt in den bayerischen Skigebieten: Zum Saisonende und mit Beginn der Osterferien erwarten die Liftbetreiber nochmals einen großen Ansturm der Wintersportler.

Im Skigebiet Spitzingsee freuen sich die Betreiber auf die nächsten Tage. „Die Verhältnisse sind sehr gut, jetzt beginnt die schönste Zeit für Genuss-Skifahrer“, sagte Antonia Asenstorfer von den Alpenbahnen Spitzingsee. Derzeit liege dort rund ein Meter Schnee. Bis zum Ende der Osterferien am 7. April laufen die Lifte, nur am Montag ist die Suttenbahn wegen Reparaturarbeiten außer Betrieb, wie es auf der Internetseite der Alpenbahnen Spitzingsee heißt.

Ebenfalls guter Dinge sind sie bei der Bayerischen Zugspitzbahn. Zwar liegen noch keine konkreten Zahlen über die Saison vor, aber Sprecherin Verena Lothes sagt: „Bislang sind wir zufrieden.“ Die Osterferien seien aber trotzdem nochmal eine wichtige Zeit. Die Lifte im Skigebiet Garmisch Classic laufen bis 1. April, auf der Zugspitze bis zum 1. M ai. Auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) sei die Schneelage derzeit „hervorragend“, schwärmt Lothes. Mit über drei Metern Schnee herrschten „perfekte Bedingungen für einen Frühjahrsschneelauf“. Glücklich sind die Liftbetreiber auch in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein. Egal ob in Reit im Winkl, Oberaudorf oder am Sudelfeld – steigende Besucherzahlen zaubern den Verantwortlichen der Wintersportgebiete ein Lächeln ins Gesicht.

Die bayerischen Liftbetreiber haben trotz des launenhaften Winters im Großen und Ganzen keinen Grund zu meckern. Ganz im Gegenteil. Der Verband Deutscher Seilbahnen in München zeigt sich mit der Saison zufrieden: „Es geht ein guter Winter zu Ende“, sagt Geschäftsführerin Birgit Priesnitz. Vor allem der frühe Saisonstart Anfang Dezember habe die Liftbetreiber gefreut. Allerdings gibt es auch einen größeren Wermutstropfen. Der Wärmeeinbruch um Weihnachten herum habe laut Priesnitz den niedrig gelegenen Skigebieten sehr zugesetzt und einigen Liftbetreibern in dieser wichtigen Ferienzeit entsprechend wehgetan.

Die teuersten und günstigsten Skigebiete

Hans Zintel von der Blombergbahn in Bad Tölz kann davon ein Lied singen. Im Dezember war auf seiner Winterrodelbahn plötzlich grüne Wiese zu sehen. Auch der warme Januar sei schlecht fürs Geschäft gewesen. Zintel sagt aber, man sei aufgrund des kalten Februars nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Seit dem Wochenende ist dort nun bereits die Sommerrodelbahn geöffnet. An der Herzogstandbahn am Walchensee haben sie die warme Zeit um Weihnachten ebenfalls längst verwunden. Die Schneelage sei derzeit gut, die Lifte fahren dort bis zum 31. März.

Im Allgäu können sich Wintersportfans ebenfalls noch über reichlich Schnee freuen. „Wir haben fantastische Bedingungen, alle Anlagen sind in Betrieb und alle Talabfahrten möglich“, sagte Augustin Kröll von den Oberstdorfer Bergbahnen. Am Nebelhorn liegen derzeit rund 2,30 Meter Schnee, am Hohen Ifen sind es sogar 3,20 Meter.  

paw/lby

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