Kärnten als Alleskönner zwischen Schnee und Eis

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    • 19.02.13
    • Kärnten
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Winter-Wunderland Kärnten: 20 Top-Tipps

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Wer glaubt, dass der Winter in Österreichs südlichstem Bundesland einfach nur weiß ist, wird sein blaues Wunder erleben. Vielseitiger als in Kärnten kann man die Ferien im Schnee nicht verbringen.

© nassfeld.at

Hohe Gipfel, heiße Quellen und urige Almhütten: Kärnten bietet Spass für alle.

Hohe Gipfel, heiße Quellen und urige Almhütten: Unsere 20 hochkarätigen Tipps sagen Ihnen, was die Urlaubsregion Kärnten im Winter zu bieten hat.

1. Abfahren mit dem Weltmeister: Franz Klammer, Österreichischer Olympia Sieger von 1976 und 25-facher Sieger im Weltcup, hat seine eigene, nach ihm benannte Abfahrt im Skigebiet Bad Kleinkirchheim/St. Oswald (auf der er 1971 den Europacup gewann). Und weil er dort auch regelmäßig selbst Ski fährt, stehen die Chancen für Urlauber gut, sich bei der Abfahrt mal mit dem Weltmeister zu messen.

2. Tiefschwarz ist auch die Abfahrt am Sportberg Goldeck, dem kleinen Skigebiet bei Spittal an der Drau. Und mit achteinhalb Kilometern (auf 1600 Höhenmeter verteilt) ist sie zudem die längste schwarze Piste der Alpen.

3. Das höchste der Gefühle bietet Skifahrern im wahrsten Sinne des Wortes das berühmte Bergdorf Heiligenblut am Fuße des Großglockners, der mit 3798 Meter Österreichs höchster Berg ist. Heiligenblut, Mölltaler Gletscher und der Ankogel – das sind Kärntens Top drei mit insgesamt 143 Pistenkilometern und Schneesicherheit bis weit ins Frühjahr.

4. Bahn frei per Handy: Auf dem Villacher Skiberg Gerlitzen (51 Kilometer Piste, 15 Lifte) können Urlauber per Handy oder Internet abrufen, welche Lifte ausgelastet sind und wo es gerade zügig bergauf geht (unter www.mobil.gerlitzen.at). Und wer wissen will, wie schnell er wieder unten ist: Auf der Rennstrecke am Moserhang können Skifahrer ihre Geschwindigkeit messen lassen.

© turracherhoehe.atDie Ice Polo EM findet auf der Eisfläche des Turracher Sees statt.

5. Pferdesport auf Eis: Normalerweise werden Poloturniere auf dem Reitplatz ausgetragen. Bei der Ice Polo EM vom 7. bis 10. März 2013 treten hingegen 5 internationale Teams auf der Eisfläche des zugefrorenen Turracher Sees an. Für Zuschauer ist der Eintritt frei. Außerdem können Pferdefreunde im zugänglichen Stallbereich einen Boxenstopp einlegen.

6. Tal der Kinderhotels: Im Lieser-/Maltatal dreht sich alles um die Minis. Vom Babyhotel bis zum Bauernhof sind die Gastbetriebe voll und ganz auf die Bedürfnisse der Familien eingestellt. Und Menschen wie Gerhard Stroitz machen auch den Kleinsten Mut zu ersten Pistenversuchen: „Windeln sind kein Handicap beim Skifahren“, sagt der Erfinder der Windelskischule.

7. Schleifen drehen auf dem See: „Es gibt weltweit keine größere präparierte Eisfläche“, sagt Eismeister Norbert Jank (63) stolz, und meint damit den Weissensee, Kärntens höchstgelegenen See am Fuß der Gailtaler Alpen. Allein die Seeschleife entlang seines Ufers ist 26 Kilometer lang, die Oberfläche ist verlässlich. Eislöcher werden nur bewusst produziert – fürs Eisgolfen und zum Abtauchen rund um die Seesaunen.

8. Das Null-Kilometer-Menü: Nicht zu verwechseln mit der Null-Kalorien-Diät! Damit hat die Offensive der Wirte in den Skigebieten rund um die Nationalparkregion Hohe Tauern nämlich rein gar nichts zu tun. Schließlich geht es ihnen nicht um kulinarischen Verzicht, sondern um höchsten Genuss, den sie damit erzielen, dass die Zutaten aus der Region kommen, also null Kilometer zurückgelegt haben.

9. Auf die lange Tour: Mit 6001 Metern ist der Millennium-Express, der das Gailtal mit dem Skigebiet Nassfeld verbindet, die längste Seilbahn der Alpen. Und die 7,6 Kilometer lange Carnia-Abfahrt wird jeden Mittwochabend bis 22 Uhr zur längsten Flutlichtpiste der Welt. Tipp: Bis Weihnachten gibt’s den Express-Skiservice (Wachsen und Kantenschliff) an der Bergstation des Millennium-Express gratis.

© turracherhoehe.atDer Pistenbutler kredenzt den Skifahrern Prosecco.

10. Der Pistenbutler: Für die Großen gibts ein Glaserl Sekt, für die Kleinen Süßigkeiten. Auf der Turracher Höhe braust ein Pistenbutler auf dem Motorschlitten durch die Nockberge und bewirtet die Skifahrer. Im Skifrühling gibt's statt Prosecco Speiseeis vom Bergbauernhof. So fühlen Gäste sich die ganze Saison über wie Schneekönige.

11. Stürzende Wasser: Im Sommer ist es das Tal der stürzenden Wasser, ab dem 1. Januar in jedem Winter eines der besten Eisklettergebiete Österreichs: Das Maltatal. Anfängern empfiehlt Bergführer Franz Karger den Stannerbach oder den Falletümpfen – natürlich nur unter Anleitung.

12. Alpen-U-Bahn: In nur acht Minuten fährt der Gletscherexpress die fünf Kilometer zum Mölltaler Gletscher hinauf. Auf dem ganzjährig schneesicheren "Mölli" läuft die Skisaison bis zum 12. Mai. Wer noch höher hinaus will, kann die Fahrt in der Gondelbahn zum Eissee fortsetzen - Sonnenschutz nicht vergessen!

13. Baden wie die Römer: Carpe diem, nutze den Tag. Für eine Runde Wellness in der Römer Therme von Bad Kleinkirchheim zum Beispiel. Schon die alten Lateiner frönten hier dem Badekult, freilich in der Antike längst nicht so komfortabel wie heutzutage. 4000 Quadratmeter hat der neue römische Wellnesstempel.

14. Vogelbeerschnaps in der Waldtratte: Nach Aussage von Hüttenwirt Walter Bachler ist es „die leiwandste Hüttn in ganz Österreich“, die Waldtratte an der Mittelstation der Kaiserburgbahn in der Skiregion Nockberge. Er tut ja auch einiges dafür. Vogelbeerschnaps ansetzen zum Beispiel, 120 Kilogramm Früchte auf einen Liter Alkohol. Und serviert sie ausschließlich auf dem Holzski, seine Spezialität.

15. Winterwandern mit der Seele: Die alten Pilgerrouten haben die Hoteliers um Bad Kleinkirchheim neu entdeckt. Wahlweise gehen sie mit ihren Gästen selbst auf Tour oder schicken sogar den Pfarrer mit zum Schneeschuh- oder Winterwandern rund um die Wallfahrtskirchen. Eine Broschüre mit den fünf schönsten Pilgerrouten kann man bei den Harmony-Hotels bestellen unter Tel. 0043/4240-8711, im Internet: www.harmonys.at.

16. Heilende Quellen: Wie gut das Wasser von Wildbad Einöd im Herzen des Naturparks Grebenzen tut, hat der Naturforscher Paracelsus schon im Mittelalter dokumentiert. 30 Grad warm sprudelt es aus dem Erdinneren, ein Kalzium-Gemisch, das bei Kreislaufproblemen, Gelenkerkrankungen und Magen-Darm-Problemen gleichermaßen helfen soll.

17. Bilanz eines Skitags: Auf der Seite skiline.cc können fleißige Wintersportler ihre Skipassnummer eingeben. Das Programm erstellt daraus eine Grafik der befahrenen Pistenkilometer, benutzten Lifte und zurückgelegten Höhenmeter.

18. Traumwege: Der Nationalpark Hohe Tauern gibt eine Broschüre mit den 50 schönsten Skitouren im der Gegend heraus. Die zeitgemäße Variante steht in Form einer interaktiven Karte auf der Internetseite bereit.

19. Rennweg: Mit 190 Kilometern Loipe ist das Skigebiet am Katschberg-Aineck ein Paradies für Ski-Langläufer. Landschaftlich besonders schön ist die Höhenloipe am Prebersee, die über Almwiesen führt. Familien können am Fanningberg Langlaufschlitten für Kinder mieten.

20. Heiße Rythmen zum Schluss: Bevor Anfang April die Saison zu Ende geht, feiert Nassfeld am am 24. März noch die Festa de Cuba - eine heiße Samba-Party mit Karibik-Tänzerinnen, einen kubanischen Barmixer und natürlich exotischen Drinks für die Après-Ski-Freunde.

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