Pistenspaß und Kinderspiel: Fünf Tipps, wo beides zusammenpasst

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    • 01.08.11
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Skigebiete für Familien

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Was zeichnet ein Familien- Skigebiet aus? Vor allem spezielle Kinderlifte und Spielgeräte die den Ski-Spaß für die Kleinen fördern. Welche Skigebiete dabei punkten und warum, finden Sie hier. 

Kind Schlitten Schnee

© dpa

Höhenluft macht müde. Skiurlaub mit Kindern kann auch entspannend sein.

Skigebiete gibt es unendlich viele, das passende zu finden ist unendlich schwer. Das haben drei leidenschaftliche Skifahrer erkannt, alle daheim in den bayerischen Bergen, aufgewachsen in und mit der Natur. Und weil sie als Informatiker auch noch im WWW, dem World Wide Web, zu Hause sind, haben sie vor fünf Jahren angefangen, die Skigebiete in Kategorien aufzuteilen und online zu präsentieren, ganz nach dem Motto: jedem Typ seine Piste. Martin Bauer, Bernhard Kühbeck und Thomas Oberleitner haben für uns ihre Top 5 der Familien- Skigebiete in den Alpen ausfindig gemacht. Hier ihre Tipps:

1. Serfaus-Fiss-Ladis, Tirol

Das Skigebiet überzeugt nicht nur durch seine Größe von 180 Pistenkilometern und der Vielzahl an Pisten über schneesicheren 2000 Metern, sondern auch mit seinem kreativen Angebot für Kinder. In Serfaus können sich die Kleinen auf 80 000 Quadratmetern mitten im Skigebiet, aber abseits vom Skirummel austoben. Hier gibt es das Murmlidorf mit Märchenwald, eigenen Kinderliften und -seilbahnen, einen Kinder-Snowboard-Funpark und sogar eine Après-Ski-Kinderbar. Auch Bertas Kinderland in Fiss-Ladis mit Tubing-Bahnen, einer Höhlenwelt und dem Indianerland knüpft an das besondere Kinderangebot an. Zur Winterpremiere bietet das Skigebiet eine Vielzahl von Pauschalen, die besonders für Familien attraktiv sind. Für einen einwöchigen Urlaub mit einem Sechs-Tage-Skipass im Drei-Sterne-Hotel zahlt man ab 425 Euro pro Person.

Fakten: 185 Pistenkilometer auf 1200 bis 2800 Metern, davon 29 schwer, 117 mittel, 39 leicht. Weitere Infos beim Verkehrsamt unter Tel. 0043/54 76-62 39, www.serfaus-fiss-ladis.at.

2. Dachstein West, Salzburger Land

In Dachstein können Eltern durch eine exzellente Familienbetreuung ihren Skiurlaub auch mal solo genießen. Die Kinder sind im Kidsclub Spatzennest gut aufgehoben und können sich im Brumsiland (Talstation Gosau), in Fuxis Indianerland (Annaberg) oder im Bärencamp (Talstation Russbach) die Zeit vertreiben. In Dachstein West sollte man unbedingt auf die vielen Familienangebote achten. Kinder bis 15 Jahre fahren beispielsweise in der Skiregion frei, wenn mindestens ein Eltern- bzw. Großelternteil einen Skipass zum Volltarif erwirbt. In Dachstein erhalten Kinder zum Saisonbeginn ab dem Kauf eines Zwei-Tage- Skipasses 30 Prozent Nachlass auf den Normaltarif. Komplettangebote für eine Woche Skispaß beginnen im Drei-Sterne-Hotel bei 435 Euro pro Person.

Fakten: 75 Pistenkilometer auf 700 bis 1600 Metern, davon 5 schwer, 50 mittel, 20 leicht. Infos bei Dachstein Tourismus, Tel. 0043/61 36-88 54, www.dachstein.at.

3. Toggenburg, Schweiz

Toggenburg ist das Familienparadies der östlichen Schweiz. An jeder der drei Talstationen gibt es große Kinderparks mit umfangreichen Übungsmöglichkeiten für die Kleinsten. Ein weiterer Kinderparcours befindet sich direkt am Ausstieg der Standseilbahn. Durch das Angebot von Ganztagsbetreuung sind auch Eltern bei der Planung ihres Skitags flexibel. Und das Freizeitangebot mit Winterwanderungen auf dem Sagenweg oder Kutschenfahrten begeistert auch Skimuffel. Bei den Familienpaketen ist der Eintritt für das SPA Carpe Diem und ein abendliches Vier-Gänge-Menü inklusive. Eine Woche kostet umgerechnet ungefähr 745 Euro pro Erwachsenen. Kinder bis fünf Jahre übernachten gratis im Zimmer der Eltern, Kinder bis 16 Jahre erhalten 50 Prozent Ermäßigung.

Fakten: 60 Pistenkilometer auf 900 bis 2200 Metern, davon 5 schwer, 40 mittel, 15 leicht. Infos bei Toggenburg Tourismus, Tel. 0041/71-999 19 23, www.toggenburg.org.

4. Arber, Bayerischer Wald

Das höchste Skigebiet im Bayerischen Wald (mit einer Höhe von 1456 Metern gilt der Große Arber als „Mont Blanc des Bayerwaldes“) ist wie geschaffen für Familien. Hier punktet vor allem das „Arbär Kinderland“ an der Talstation der Thurnhoflifte. Vier Zauberteppiche, ein Skikarussell und fünf Skischulen machen die ersten Gehversuche auf Brettln zum Kinderspiel. Die Kurverwaltung in Zwiesel bietet für Familien mit zwei Kindern ein Komplettangebot für einen sechstägigen Urlaub im Arberland. Eine Abenteuerführung durch den Winterwald, Eintritt für das Waldmuseum, eine Pferdeschlittenfahrt und einmal Familieneintritt für das Hallenbad inklusive. Diesen Bärchen-Winter können Familien schon für insgesamt 660 Euro genießen.

Fakten: Zehn Kilometer Alpin-Skipiste, davon je ein Drittel leicht, mittel und schwer. Tourist-Center, Tel. 09921/960 50, kostenlose Hotline 0800/272 37 52 63, www.arberland-bayerischer-wald.de.

5. Loferer Almbahnen, Salzburger Land

Das Skigebiet Lofer bietet für das Salzburger Land das beste Familienangebot. Schon die Fahrt zur Gondel mit dem liebevoll gestalteten Skibus ist für die Kleinen ein Highlight. Der Faistauer Kinderlift an der Talstation sowie der Kinderlift an der Bergstation der Loferer Alm-Bahn II sind ideal für Kinder und das große Kinderland im Tal (Bahn I) versüßt den Skitag. Im Skigebiet ist vor allem die Familientageskarte für 69 Euro bestechend. Für eine Woche im Drei-Sterne-Hotel zahlt man ca. 380 Euro pro Person, bis zu zwei Kinder wohnen kostenlos im Zimmer der Eltern.

Fakten: 46 Pistenkilometer, davon 5 schwer, 20 mittel und 21 leicht. Infos: Tourismusverband Salzburger Saalachtal unter Tel 0043/65 88-832 10, www.ski-lofer.at.

DIE SKIGEBIETE-TESTER

Martin Bauer, Bernhard Kühbeck und Thomas Oberleitner© www.skigebiete-test.deMartin Bauer, Bernhard Kühbeck und Thomas Oberleitner (v.l.) von www.skigebiete-test.de.

Martin Bauer, Bernhard Kühbeck und Thomas Oberleitner stehen von Kindesbeinen an auf den Skiern. Sie sind in den Bergen aufgewachsen und als Informatiker auch im World Wide Web zu Hause. Auf ihrer Homepage www.skigebiete-test.dehaben sie die Wintersportziele der Alpen nach ihren Anforderungsprofilen aufgeschlüsselt. Wer bei Familien punkten will, so ihre Meinung, muss einrichtungen schaffen, die kleine Kinder spielerisch an den Alpinsport heranbringen und auch mal Eltern entlasten.

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