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    • 11.11.13
    • Garmisch-Partenkirchen
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Klare Regeln beschlossen

Tourengehern auf Piste droht Bußgeld

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Garmisch-Partenkirchen - Der Garmisch-Partenkirchner Hauptausschuss hat die Sperrung der Skipisten im Gebiet Garmisch-Classic für Tourengeher beschlossen. Wer sich nicht dran hält, muss mit einer Strafe rechnen.

Skitourengeher auf der Piste gehören mittlerweile zum täglichen Bild in den Skigebieten.

© dpa

Skitourengeher auf der Piste gehören mittlerweile zum täglichen Bild in den Skigebieten.

Erlaubte Routen für Tourengeher

Somit dürfen die Wintersportler, die den Berg aus eigener Kraft bezwingen wollen, nur mehr die ausgewiesene Aufstiegsspur von der Hausberg-Talstation über die Tonihütten-Standard-Abfahrt nutzen. Wem das nicht reicht, der darf über den Unteren Skiweg neben dem Hexenkessel weiter aufs Kreuzeck und noch über den Fußweg am Längenfelder zur Hochalm. Über die Tonihütte und dann auf der Horn-Abfahrt ins Tal gelangen die Pistengeher außerdem an den Tourenabenden am Dienstag und Donnerstag zwischen 17 und 22 Uhr auf den Hausberg. Zusätzlich können sie bis 10 Uhr die Olympia-Abfahrt gehen - davon ausgenommen sind aber die Weihnachts- und Faschingsferien.

Damit gilt künftig: Tourengeher, die abseits der erlaubten Routen unterwegs sind, müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Rechtliche Handhabe bei Unfällen

Für Matthias Stauch ist es „ein Stück Sicherheit“. Durch die Anordnung über die Sperrung von Skipisten im Gebiet Garmisch-Classic, die im Hauptausschuss mit einer Gegenstimme verabschiedet wurde, habe die Bayerische Zugspitzbahn (BZB) „eine rechtliche Handhabe“. Dies sei für den Fall wichtig, dass es zu einem Unfall mit Skitourengehern auf der Piste kommt, erklärt der Kaufmännische Vorstand des Bergbahn-Unternehmens.

(tab)

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Kommentare

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Gast11.01.2013, 13:27
(2)(0)

Die ganze Aufregung über Tourengeher am Rand von Pisten habe ich, als viel-fahrender Garmischer Pistenfahrer, noch nie verstanden. Auf den Pisten stehen doch überall Skifahrer und Snowboarder herum, die sich gerade etwas ausruhen, oder gerade gestürzt sind. Auch die Skischulen üben auf den Pisten und fahren in der Schlange quer über die Piste. All diesen „Hindernissen“ muss ich doch als Skifahrer ohnehin ausweichen und empfinde diese nicht als „gefährlich“, sie sind Teil des Skibetriebs. Da kommt es doch auf einige Tourengeher auch nicht mehr an, denen kann ich doch problemlos ausweichen – ja, skifahren müsste man halt können, dann gäbe es keine Probleme.

Jakob Creutzfeld09.01.2013, 22:56Antwort
(3)(0)

Nein, nicht "einzelne meine, sie können tun und lassen, was sie wollen", sondern es gibt Bürger, die die Bayerische Verfassung kennen und da steht nun mal im Art. 141, Abs. 3: Der Genuss der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur, insbesondere das Betreten von Wald und Bergweide, ...... jedermann gestattet. Staat und Gemeinde sind berechtigt und verpflichtet, der Allgemeinheit die Zugänge zu Bergen, Seen, Flüssen und sonstigen landschaftlichen Schönheiten freizuhalten und allenfalls durch Einschränkungen des Eigentumsrechtes freizumachen".

Dass sich jemand aufregt, wenn eine Gemeinde, das Gegenteil von dem tut, was die Verfassung ihr vorschreibt, finde ich nur gut und richtig. weiter so, wir Bürger sollten ruhig darauf achten, dass wir weder in einer Diktatur noch in einer Bananenrepublik leben.

Habakuk09.01.2013, 22:43Antwort
(3)(0)

Klar. Der Ministerpräsident war ja auch Tourengeher. Ach so, nein, der hatte doch einen Tourengeher umgefahren. Ach, auch nicht: mit Tourengehern hatte der Unfall rein gar nichts zu tun.

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