Am Sonntag vergab die Umweltgruppe Mountain Wilderness der Brauneck-Bergbahn dafür den Preis „Bock des Jahres“ für die ihrer Ansicht nach größte Umweltsünde in den deutschen Alpen 2012.
„Es ist in Zeiten des Klimawandels das völlig falsche Signal, auf den Skitourismus in Bayern zu setzen“, sagte Vereinsvorstand Michael Pröttel. Der See und fest installierte Schneekanonen verschandelten die Landschaft. Bayern solle sich auf Sommertourismus konzentrieren. Dagegen hofft Bergbahn-Geschäftsführer Peter Lorenz, dass der See im Sommer ein Ausflugsziel wird. Im Winter stelle die Beschneiung den Skibetrieb auch bei Schneemangel sicher und halte die Region konkurrenzfähig mit höheren Gebieten in Österreich. „Die nächsten 25 bis 30 Jahre geht es hier mit Sicherheit noch“, sagte Lorenz.
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Mit dem Klimawandel ist Studien zufolge wohl nur die Zugspitze als bayerisches Skigebiet langfristig schneesicher. Umweltverbände und der Deutsche Alpenverein (DAV) verlangen den Verzicht auf neue Beschneiungsanlagen und ein Ende der staatlichen Förderung. Auch der Bau eines großen Speichersees am Skigebiet Sudelfeld ist umstritten.
dpa


















