Skigebiet Brauneck: Preis für Beschneiungssystem

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    • 16.12.12
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Skigebiet ausgezeichnet

Preis für Beschneiungs-Anlage im Brauneck

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Lenggries - Das Skigebiet Brauneck bei Lenggries baut die künstliche Beschneiung massiv aus. Ein Speichersee mit 100 000 Kubikmetern Wasser speist heuer erstmals die Schneekanonen.

© dpa

Die Baustelle am Brauneck bei Lenggries im Sommer: Der Speichersee mit 100 000 Kubikmetern Wasser speist heuer erstmals die Schneekanonen.

Am Sonntag vergab die Umweltgruppe Mountain Wilderness der Brauneck-Bergbahn dafür den Preis „Bock des Jahres“ für die ihrer Ansicht nach größte Umweltsünde in den deutschen Alpen 2012.

„Es ist in Zeiten des Klimawandels das völlig falsche Signal, auf den Skitourismus in Bayern zu setzen“, sagte Vereinsvorstand Michael Pröttel. Der See und fest installierte Schneekanonen verschandelten die Landschaft. Bayern solle sich auf Sommertourismus konzentrieren. Dagegen hofft Bergbahn-Geschäftsführer Peter Lorenz, dass der See im Sommer ein Ausflugsziel wird. Im Winter stelle die Beschneiung den Skibetrieb auch bei Schneemangel sicher und halte die Region konkurrenzfähig mit höheren Gebieten in Österreich. „Die nächsten 25 bis 30 Jahre geht es hier mit Sicherheit noch“, sagte Lorenz.

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Mit dem Klimawandel ist Studien zufolge wohl nur die Zugspitze als bayerisches Skigebiet langfristig schneesicher. Umweltverbände und der Deutsche Alpenverein (DAV) verlangen den Verzicht auf neue Beschneiungsanlagen und ein Ende der staatlichen Förderung. Auch der Bau eines großen Speichersees am Skigebiet Sudelfeld ist umstritten.

dpa

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Kommentare

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Isartal17.12.2012, 09:03Antwort
(7)(0)

Die "Ökos" versuchen das zu schützen woraus Sie (ich gehe davon aus Sie sind Liftbetreiber, Skischulbesitzer oder Gastwirt) Kapital schlagen, nämlich die Natur. Und die hat nun mal keine endlosen Ressourcen.

Anstatt sich nach wirklichen Alternativen umzusehen, die die ohnehin mit Schwarzgeld überquellenden Geldbeutel Ihres o.g. Berufstandes weiter auffüllen können, wird krampfhaft an etwas festgehalten das ohnehin zum Scheitern verurteilt ist. Der Klimawandel ist keine Glaubensfrage, sondern Fakt. Was bringt es, wenn der Skibetrieb noch 25, 30, 50 Jahre möglich ist? Was soll danach geschehen? Tauchurlaub im Speichersee?

Dass wir hier in der Region so wohlhabend sind, liegt mit Sicherheit auch am Tourismus. Ich bin aber überzeugt davon, dass dieser auch weiterhin aufrecht erhalten werden kann, ohne solche wahnwitzigen Projekte wie diesen Speichersee. Nur können dann evtl. die ewig selben Alteingesesenen nicht mehr in dem Maße profitieren wie es die letzten 40 Jahre der Fall war.

Gast16.12.2012, 16:57Antwort
(11)(0)

Wenns nach denen ging, gäbs ned mal Pferdekutschen.

A.16.12.2012, 16:56
(9)(0)

Außer Wandern, was vor allem für die Altersgruppe 60+ interessant ist, hat der "Sommertourismus" hier halt nichts zu bieten, was annhähernd an die Möglichkeiten im Winter herankommt. Erfolgen keine Investitionen, wird der Betrieb der Bergbahnen langfristig nicht mehr rentabel sein und eingestellt werden. Noch weitere Anfahrtswege (mit entsprechendem Co2-Ausstoß) sind die Folge. Was mich an einer Organisation wie z:B. dem NABU stört, ist, dass sie nichts anderes können, als dagegen zu sein und gegen alles zu klagen. Konstruktive und gleichwertige Alternativ- oder Verbesserungsvorschläge dieser Organisation kommen dagegen praktisch nicht an die Öffentlichkeit. Dazu kommen dann noch die Fahrradfetischisten, die nicht akzeptieren wollen, dass das Fahrrad nur ein bedingtes Ersatzverkehrsmittel zum Auto in den Städten im Sommer ist, aber weder bei Eis&Schnee, noch als Alternative zu Flugzeug, Auto oder Bahn auf langen Strecken taugt. Transport von Lasten ist ebensowenig möglich, wie eine angemessen Reisegeschwindigkeit, aber nach dem Willen der Ökos soll ja eh alles auf 30 km/h eingeschränkt werden....
Wer absurde Vorstellungen abseits der Realität hat, ist da sicher gut aufgehoben.

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