Auch im Norden Bayerns kommen Wintersportfans derzeit auf ihre Kosten. Beide Seilbahnen am Ochsenkopf im Fichtelgebirge nahe Bischofsgrün (Landkreis Bayreuth) waren am Freitag in Betrieb. Auch die anderen Lifte im Fichtelgebirge rüsteten sich für viele Wochenendausflügler. Bis zu 30 Zentimeter Naturschnee und künstliche Beschneiung sorgten für sehr gute Pistenverhältnisse, sagte Geschäftsführer Andreas Munder von der Tourismus & Marketing-GmbH Ochsenkopf. „Wir haben eine wunderschöne Winterlandschaft.“
In den höheren Lagen seien nach den Schneefällen und den Minustemperaturen in den vergangenen Tagen auch die Loipen wieder präpariert. Das Fichtelgebirge sei gerade bei Wintersportlern aus dem Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen ein beliebtes Ausflugsziel.
Etwas schlechter sieht es im Frankenwald aus. Die Schneedecke von 10 bis 15 Zentimetern reiche noch nicht, um die Loipen für die Langläufer zu spuren, sagte Birgit Färber-Müller vom Verband Frankenwald Tourismus in Kronach. Zwei Lifte seien am Wochenende aber in Betrieb, kündigte sie an. Im Frankenwald hoffe man nun vor allem auf den Februar. „Das war in den vergangenen Jahren immer ein Schneemonat.“
Dank Kunstschnee ist das Skifahren auch in der Rhön derzeit möglich. An der Wasserkuppe seien Lifte in Betrieb, sagte eine Sprecherin des Tourismusverbandes. Auch Schneeschuhwanderer waren am Freitag in dem Mittelgebirge unterwegs.
Von „ausgezeichneten Bedingungen“ schwärmte Betriebsleiter Thomas Liebl am Großen Arber im Bayerischen Wald. Die Region präsentiere sich tief verschneit - bis zu 70 Zentimeter hoch liege der Schnee, sagte Liebl.
dpa

















