Wanderschuhe für Feld-, Wald- und Wiesenwege

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    • 07.10.11
    • Wandern & Trekking
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Wanderschuhe für Feld-, Wald- und Wiesenwege

Wandern ist nach wie vor eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen im deutschsprachigem Raum. Und das mittlerweile generationsübergreifend.

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Auch wenn die Jüngeren von Hiking und Trekking sprechen, verbinden sie doch die gleichen Beweggründe – unterwegs sein in der Natur, Steigerung der körperlichen und geistigen Fitness, Neues und vielleicht auch sich selbst entdecken.

Wichtigster Begleiter sind die Wanderschuhe. Wenn man bedenkt was ihm alles abverlangt wird – er soll uns immer sicheren Halt bieten, ob auf Schotter, Wiese, Fels oder Matsch, dabei unseren Fuß bei seiner Arbeit unterstützen bzw. führen und auch noch jedem Wetter trotzen – kann man sich vorstellen wie viel Technik in so einem Wanderstiefel stecken muss. Nicht zu vergessen soll der ideale Wanderschuh auch noch leicht und bequem sein.

Der Aufbau eines Wanderschuhs hat sich in Laufe der Jahrzehnte nicht grundlegend verändert, nur die Technik und die Materialien haben sich weiterentwickelt. Mittlerweile erhält ein Wanderer einen knöchelhohen Wanderschuh(Schuhkategorie A/B) mit einem Paargewicht von 1200g, in Damengrößen sogar nur noch 1000g! Kein Vergleich zu den bleischweren Wanderstiefeln unserer Großeltern. Weshalb die moderne Ausführung heute auch gerne im Alltag als Freizeitschuh   genutzt wird.

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Beim Obermaterial ist das klassische Leder immer noch die erste Wahl für einen soliden Wanderschuh. Es ist strapazierfähig, langlebig, trotzt bei richtiger Pflege Wind und Wetter und hat eine hervorragende Atmungsaktivität. Doch ist qualitativ hochwertiges Leder knapp und somit einer der Preistreiber bei den Outdoorschuhen. Deshalb wird bei weniger beanspruchten Teilen des Oberschuhs gerne auf Alternativen aus Kunstfasern zurückgegriffen. Moderne Kunstfasern besitzen eine hohe Abriebfestigkeit und helfen beim Wanderschuh auch noch am Gewicht zu sparen. Durch die offene Struktur dieses Gewebes kann sehr viel Dampf entweichen, allerdings auch Wasser ungehindert eindringen. Für Tagesausflüge stellt das kein Problem dar, da kann man einmal einen nassen Fuß riskieren und freut sich über ein angenehmes Klima. Bei Mehrtagestouren dagegen ist man froh über ein trockenes Innenleben des Schuhs am nächsten Morgen. Da sollte man nicht auf die Ausstattung mit einer Membrane verzichten. Diese wird fast ausschließlich im Futter eingearbeitet. So wird zwar der Schuh außen nass, die Füße bleiben jedoch trocken. Eine herabgesetzte Atmungsaktivität muss man hierfür jedoch in Kauf nehmen.

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Dass die Sohle eines Wanderschuhs nicht nur aus einem griffigem Profil besteht, dürfte jedem klar sein, der schon einmal stundenlang angenehm auf befestigten Wegen oder auf anspruchsvolleren Trails sicher unterwegs war. Verantwortlich dafür ist je nach Verwendungszweck des Wanderschuhs ein Aufbau in aufeinander abgestimmten Schichten. Gleich über dem Profil ist eine dämpfende Schicht eingebaut, die je nach Form und Dichte das harte Aufsetzen des Fußes mildert und ein sanftes Abrollen ermöglicht. Eine Schicht darüber sitzt das „Rückgrat“ des Schuhs. Bei einem wiederbesohlbaren, hochwertigen, gezwickten Schuh ist das eine durchgängige Kunststoffplatte um die der Oberschuh herum gearbeitet und zusätzlich verzwickt wird. Bei einem gestrobelten Schuh ist meist nur ein Kunststoffgitter im Dämpfungselement integriert und der ganze Wanderschuh wird allein durch Kleber zusammengehalten. Wodurch dieser zwar leichter ist, jedoch die Sohle nicht erneuert werden kann. Beide Macharten sollen dem Fuß Führung bieten, indem sie seitliche Verwindung in Grenzen halten und an der richtigen Stelle flexen, um das natürliche Abrollen zu unterstützen.

Durch diesen mehrschichtigen Aufbau ist die Isolationswirkung leicht zu verstehen und warum es immer warm wird in einen Wanderschuh. Da ist die Dicke der Socke nicht mehr entscheidend. Eine gute Trekkingsocke sollte die Feuchtigkeitsregulierung und den Schutz des Fußes vor Reibung und Druckstellen übernehmen. Denn auch ein noch so bequemer und hochwertiger Wanderstiefel wird immer Blasen bescheren wenn man mit einer Baumwollsportsocke unterwegs ist. Also leisten man sich zu seinem neuen Wanderschuh am Besten ein paar vernünftige Socken, dann steht einer ausgedehnten, farbenprächtigen Herbsttour vor der Haustüre oder im nächstgelegene Nationalpark nichts mehr im Wege.

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