Der August fällt daheim ins Wasser - und die Deutschen flüchten in die Sonne. Last-Minute-Reisen boomen derzeit wegen des schlechten Wetters. Allerdings sind manche Ziele schon ausgebucht.

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Der verregnete Sommer beflügele derzeit das Last-Minute-Geschäft.
Immer mehr Deutschen sind genervt von dem schmuddeligen Sommerwetter und fliehen kurzfristig in sonnigere Regionen rund ums Mittelmeer. Reiseveranstalter berichten von außergewöhnlich hohen Zahlen kurzfristiger Buchungen. Obwohl viele Urlauber in diesem Jahr schon besonders früh gebucht haben - diejenigen, die eigentlich nicht in die Ferien fliegen wollten, scheinen sich angesichts der trüben Aussichten zu Hause oft doch spontan noch anders zu entscheiden.
Auch die Rewe-Touristik mit ITS, Jahn-Reisen und Tjaereborg verzeichnet derzeit eine starke Nachfrage. Die Buchungen für September seien außergewöhnlich gut. Der August sei nahezu ausgebucht, sagte ein Sprecher.
Spontane Ferientrips an Nord- und Ostsee oder in die anderen deutschen Erholungsgebiete fallen dagegen oft aus. Grund zur Klage haben die Gastbetriebe dort dennoch nicht. Denn Deutschland-Urlaub liegt im Trend. Und wer einmal gebucht habe, der komme auch. Es fehlten zwar die Tagestouristen, aber Absagen gebe es kaum, heißt es etwa mit Blick auf Nordsee-Ziele. Das Publikum lasse sich vom Wetter so schnell nicht abschrecken: In Deutschland erwarte man eben nicht durchgehend Sonne und Hitze.
dpa



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