Bis jetzt war es eher ein Klischee, dass gestresste Großstädter im Urlaub aufs Land flüchten. Doch immer mehr Menschen bewerben sich auf Bayerns Almen und Alpen als Hobbysenner auf Zeit. Zum Glück!

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Piesenalpe bei Balderschwang ist jedes Jahr von Ende Mai bis Ende September bewirtschaftet: Der Arbeitstag auf der Alp dauert rund 14 Stunden (Archivbild).
Die Bergbauern, die Bayern mit einem Millionenprogramm unterstützt, leisteten unverzichtbare Arbeit. “Mit ihrer oft schweren Arbeit erhalten die Bergbauern nicht nur die Alpenregion als Wohn-, Erholungs- und als Wirtschaftsraum, sie schaffen und pflegen damit auch wertvolle Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere.“ Die Bewirtschaftung sei auch eine entscheidende Grundlage für den Tourismus im Alpenraum.
Zu Jahresbeginn hatte Bayern ein neues Bergbauernprogramm mit 5,3 Millionen Euro jährlich aufgelegt, das bisherige Fördermöglichkeiten mit neuen Elementen zusammenführt. Etwa können nun auch kleine Investitionen wie in Spezialmaschinen zur Bewirtschaftung von Steillagen gefördert werden.
Insgesamt halten Bayerns Bergbauern auf 41.000 Hektar Weideflächen jeden Sommer rund 50.000 Rinder, 1.000 Pferde, 500 Schweine und 4.000 Schafe. Im vergangenen Jahr waren rund 100 Rinder auf den Almen abgestürzt oder durch Blitzschlag umgekommen.
dpa



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