204.02.10|Multimedia|Multimedia|11
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Cali - Der Vorfall rief Gegner von Stierkampf und Kinderarbeit auf den Plan: Der zwölfjährige Mini-Torero Michelito Lagravère ist zweimal von einem Bullen attakiert und leicht verletzt worden.

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Kurz vor dem Angriff des Bullen.
Der Mexikaner Michelito Lagravère, der schon mit vier Jahren von seinem Vater in das archaische Ritual eingeführt wurde, hat schon sechs Jungbullen von etwas mehr als 200 Kilogramm getötet.
Doch letztes Wochenende lief es im kolumbianischen Cali nicht so gut für den Jungen: Das Kind wurde von einem Stier zweimal attackiert und leicht verletzt. Sein Vater konnte ihn nach dem ersten Angriff überreden, weiterzumachen. Doch kurz darauf kam die zweite Attacke: Diesmal nahm der Bulle Michelito richtig auf die Hörner. Der Vater griff ein und wurde ebenfalls leicht verletzt.
Für Michelito kein Grund zum Aufgeben: Der Mini-Stierkämpfer kündigte an, weiterhin aufzutreten. Damit rief er die Gegner von Stierkampf und Kinderarbeit auf den Plan. Sie hatten bereits erreicht, dass das Spektakel auf der Plaza de Toros im mexikanischen Mérida, deren Direktorin Michelitos Mutter ist, abgesetzt wurde.
Der französische Vater des Jungen setzte sich jedoch durch: Der frühere Stierkämpfer Michel Lagravère stimmte die Behörden um, indem er die nötigen Genehmigungen und Lizenzen vorlegte. Außerdem erkärte er, dass sein Sohn in den Kämpfen seit seinem siebten Lebensjahr noch nie ernsthaft verletzt worden war.
Sehen Sie hier das Video der Attacke
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