Ab November: Neues EU-Ökolabel für Reifen
Gute Reifen halten deutlich länger
Bei Reifen für die Kompakt- und Mittelklasse ergibt sich an der Spitze nahezu das gleiche Bild. Nur setzte sich der bei den Kleinwagen zweitplatzierte Continental Winter Kontakt vor dem Michelin auf Platz eins. Auch bei diesen deutlich teureren Reifen sind Schnäppchen-Angebote zuweilen gefährlich. Diesmal war der Syron Everest 1 mit 77 Euro der Preisbrecher (der Conti kostet 126 Euro). Erneut gab es nur die Note 5,5 für den Billigheimer. Auch in dieser Klasse gibt es aber relativ günstige Reifen unter den Guten, etwa der Nokian WR D3 für 99,50 Euro, der die Note 2,5 bekommt.
Preisunterschiede zwischen Händlern
Statt an der Qualität zu sparen, empfiehlt sich ein Preisvergleich zwischen den Händlern. Denn die Siegerreifen gibt es auch deutlich unter dem ermittelten Durchschnittspreis. Der Kleinwagen-Testsieger war beim billigsten Anbieter für 54 Euro zu haben, und damit gar nicht mehr so viel teurer als der Verlierer, der beim billigsten Anbieter 40 Euro kostete. Dabei kommt es immer wieder vor, dass ein Anbieter für den gleichen Reifen mehr als das Doppelte verlangt als sein Konkurrent.
Zusätzlich hat der ADAC diesmal auch einige größere Reifen unter die Lupe genommen. Auch hier sprach das Ergebnis für die Premium-Marken. Der Bridgestone Blizzak LM 80 (für 93 bis 205 Euro) siegte mit der Gesamtnote 2,1 vor dem Dunlop SP Winter Sport 4D (112 bis 204 Euro, Note 2,2) und dem Continental Cross-Contakt Winter (108 bis 190 Euro, Note 2,3). Befriedigend schlugen sich der Goodyear Ultra Grip 8 (109 bis 206 Euro, Note 2,7) und der Sava Eskimo SUV (186 bis 159 Euro, Note 3,2). Auch bei diesem Test fiel ein Billig-Angebot durch. Der chinesische Sailun Ice Blazer WSI (für 68 bis 160 Euro) kam nur auf die Gesamtnote 5,5.
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