Strafe für Geisterfahrer auf der M6: Lkw-Fahrer muss acht Monate in den Knast 

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    • 10.08.12
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Drama auf der Autobahn

Lkw-Geisterfahrer elf Monate in den Knast 

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Von Martina Lippl

Knast und ein dreijähriges Fahrverbot - so lautete das Urteil für einen Geisterfahrer. Der 55-Jährige war mit seinem Brummi auf einer Autobahn unterwegs. Es hätte eine Katastrophe geben können.

© West Midlands Police

Strafe für Geisterfahrer auf der M6: Lkw-Fahrer muss in den Knast.

© West Midlands Police

Nach einem Parkplatz-Stopp fädelte der Lasterfahrer nachts in den Gegenverkehr einer Autobahn ein. Die M6 gilt als eine der verkehrsreichsten Strecken des Autobahnnetztes in Großbritanniens. Immer wieder kommen Fahrzeuge dem Geisterfahrer entgegen, Autos müssen ausweichen. Doch Videoaufzeichnungen vom 7. Juli 2012 zeigen, wie der Brummi ohne Licht unbekümmert seinen Weg in Richtung Norden fortsetzt. Zahlreiche panische Notrufe gehen bei der Polizei ein. Die Beamten versuchen, die unschuldigen Verkehrteilnehmer über das Verkehrsleitsystem zu warnen.

Erst nach drei Meilen (fast fünf Kilometern) zwingen drei andere Lasterfahrer, den Falschfahrer zum Stopp. Beherzt blockieren sie mit ihren Fahrzeugen eine Spur und stellen sich ihm in den Weg. Hinterm Lenker saß, laut Polizei, ein betrunkener Mann aus Ungarn (55). Das Video von der Geisterfahrt gibt es hier auf YouTube.com.

Für die ermittelnden Beamten grenzte es an ein Wunder, dass der Fahrer auf seiner rücksichtslosen und verantwortungslosen Tour keinen schweren Unfall verursacht hat. Abgesehen von der falschen Richtung hätte der 55-Jährige niemals in seinem volltrunkendem Zustand den Zündschlüssel ins Schloss stecken dürfen. 

Vor dem Gericht bekannte sich der Ungar schuldig. Jetzt wurde er zu elf Monaten Knast (acht für gefährliches Fahren, drei für Alkohol am Steuer) und einem dreijährigen Fahrverbot verurteilt.

Mit dem Video auf Youtube wollen die Polizisten andere Autofahrer warnen und an ihre Vernunft appelieren. 

ml

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Kommentare

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fettwebel12.08.2012, 07:23
(1)(0)

Die Engländer sind 100% Geisterfahrer. Wieso kann das großkotzige Imperium nicht umstellen. Auf einem Inselreservat ist das ok. Aber seit den Römern ver-
laufen sich immer wieder andere Leute dahin.

Fra Rol11.08.2012, 18:27
(2)(0)

Wenn man bedenkt das der Fahrer höchstens grob fahrlässig gehandelt hat und nichts passiert ist (gottseidank), ist das Urteil im Vergleich zu manch schlimmeren Taten zu hoch.
Manch Mörder der des Totschlags verurteilt wird, geht mit Bewährung nach Hause.

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