Rund ein Viertel der Menschen in Deutschland erkrankt binnen eines Jahres an Depressionen, Ängsten oder körperlichen Beschwerden ohne Befund - und viele müssen Wochen oder Monate auf Hilfe warten. Vor allem am Arbeitsplatz nehmen derartige Probleme zu. Experten der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) sehen deshalb wachsenden Bedarf vor allem in der ambulanten Versorgung.
Frühzeitig, am besten bereits am Arbeitsplatz, sollten Betroffene Beratung und Hilfe bekommen, Fachärzte, Betriebe und Krankenkassen müssten dazu enger zusammenarbeiten, forderten die Experten am Donnerstag in Berlin. Auch Vertreter von Krankenkassen und Unternehmen unterstützten dies.
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“Lange Wartezeiten verschlimmern die Erkrankung. Die Sprechstunde im Betrieb ist ein geeignetes Modell für eine bessere Erreichbarkeit psychotherapeutischer Hilfe“, sagte DGPM-Vorsitzender Prof. Wolfgang Senf (Uniklinik Duisburg/Essen).
dpa




















