Gift in Kosmetik - Wimperntusche mit krebserregenden Stoffen belastet

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    • 22.04.13
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Krebserregende Stoffe

Vorsicht! Gift in Wimperntusche gefunden 

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Hamburg - Sie versprechen viel Volumen und einen magischen Blick: getuschte Wimpern. Mascara ist deswegen sehr beliebt. Doch leider können verschiedene Produkte kritische Inhaltsstoffe enthalten.

Wimperntusche

© dpa/dpaweb

Wimperntusche ist als Kosmetikartikel sehr beliebt.

Wimperntuschen im deutschen Handel können mit krebserregenden Stoffen belastet sein. In einigen Fällen liegen die Werte über dem gesetzlichen Grenzwert.

Das haben Recherchen des NDR Fernsehens im Rahmen der Dokumentation "Die Tricks der Kosmetikindustrie" ergeben. Stichprobenartig haben Reporter Wimperntusche in Drogerien und Parfümerien gekauft und im Labor untersuchen lassen.

Bei drei von 15 Proben wurden krebserregende Nitrosamine nachgewiesen. Betroffen sind Wimperntuschen folgender Marken:

  • NYX, 156 Mikrogramm/kg;
  • Bourjois, 60 Mikrogramm/kg;
  • Chanel, 44 Mikrogramm/kg.

Für das verarbeitete Rohmaterial, das für Wimperntusche benötigt wird, liegt der EU-Grenzwert bei 50 Mikrogramm/kg. Die Belastung der fertigen Wimperntuschen liegt nach der Laboruntersuchung im Auftrag des NDR in zwei Fällen darüber. Nach Einschätzung des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR) müssen in allen drei Fällen bereits die Rohstoffe zu stark kontaminiert gewesen sein. Die Produkte dürften deshalb nicht mehr verkauft werden. "Da in den Produkten Gehalte von 44-156 Mikrogramm/kg gemessen wurden, kann davon ausgegangen werden, dass der Grenzwert im Rohmaterial nicht eingehalten wurde. Damit sind die Produkte nicht verkehrsfähig", so das BfR.

Die Hersteller der Wimperntuschen reagierten unterschiedlich auf die NDR Ergebnisse. NYX kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen. Bourjois hat auf die NDR Anfrage nicht reagiert. Chanel teilte mit, in solchen Mengen habe der Stoff keine Auswirkungen auf die Gesundheit.

Zwar ist die jeweilige Menge der Giftstoffe in den Wimperntuschen für sich genommen nicht gesundheitsschädlich. Da Verbraucher aber im Alltag einer Reihe von Nitrosamin-Quellen ausgesetzt sind, raten Ärzte dazu, die Aufnahme von Nitrosaminen möglichst zu vermeiden. Welche Stoffe sonst noch in Cremes, Shampoos und Make-up stecken und welche Wirkung verheißungsvolle Anti-Aging-Produkte haben berichtet das NDR Fernsehen am Montag, 22. April, um 21.00 Uhr in: "Die Tricks der Kosmetikindustrie - Markt-Reporter decken auf!".

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Kommentare

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Titti27.04.2013, 08:51
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Wir wissen aus XQuellen wie giftig unsere Kosmetikprodukte sind, aber wir finden sie alle weiterhin in den Läden ohne Hinweise auf "eventuelle" Giftstoffe, das Produktionsdatum sowie das Verfallsdatum! Es wird fröhlich weiter produziert und verkauft und wir sind die Geprellten! Warum setzt sich das Ministerium für Hygiene, oder andere entsprechende Quellen nicht dafür ein, sonst werden doch Lebensmittel (Fälschungen: Pferdefleisch!) sehr streng kontrolliert! Im Grunde gehen ja Kosmetikprodukte, genau wie die Lebensmittel, über die Haut, Haare, Wimpern ecc. in den Körper!!!

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