Zwar werden nach nach Ansicht eines Experten auch in den kommenden Wochen noch viele Menschen in Deutschland an Grippe erkranken, doch die Welle schwächt sich langsam ab.
„Seit letzter, vorletzter Woche sind die Meldezahlen etwa gleich auf einem sehr, sehr hohen Niveau und wir werden vielleicht noch ein, zwei Wochen auf diesem Niveau bleiben“, sagte Jörg Hofmann, Virologe an der Berliner Charité, am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Man kann vielleicht davon ausgehen, dass wir uns gerade auf dem Höhepunkt befinden.“
Die Influenza hat sich inzwischen auch in den Süden der Republik ausgebreitet. Im Osten hingegen schwächt sich die Aktivität langsam wieder ab, so auch in Berlin. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind seit Saisonbeginn im Spätherbst bundesweit etwa 21.200 Grippefälle gemeldet worden.
Insgesamt werden knapp die Hälfte der Grippefälle nach RKI-Angaben vom Schweinegrippe-Virus Influenza A Typ H1N1 verursacht. 37 Prozent fallen auf Influenza A Typ H3N2 und 18 Prozent auf Influenza B.
Bundesweit 21.200 Grippefälle
Die diesjährige Influenza reiht sich laut RKI in die Reihe der starken Grippewellen des vergangenen Jahrzehnts ein. Im vergangenen Winter war die Grippewelle hingegen ungewöhnlich mild ausgefallen.
Wer nicht gegen Grippe geimpft ist, kann sich durch verstärkte Hygiene vor Ansteckung schützen. Dazu gehören zum Beispiel regelmäßiges und gründliches Händewaschen sowie ein gebührender Abstand zu Menschen mit Symptomen wie Husten und Fieber.
dpa





