Die Virusgrippe (Influenza) ist eine Erkrankung mit plötzlichem Beginn. Ein bis drei Tage nach der Ansteckung (meist durch Tröpfcheninfektion) setzen innerhalb kurzer Zeit die charakteristischen Symptome wie Fieber, trockener Reizhusten sowie Muskel- und/oder Kopfschmerzen ein. Schweißausbrüche, allgemeines Schwächegefühl und Halsschmerzen kommen häufig hinzu.
Die Virusgrippe ist keine Bagatellerkrankung: Aufgrund des geschwächten Abwehrsystems wird der Körper auch für schwere Infektionen anfälliger. Herzmuskel- und Lungenentzündung können die Folge sein.
Die Erkrankungssymptome lassen sich durch Ruhe, Flüssigkeitszufuhr, fiebersenkende Mittel (bei Kindern Paracetamol, kein ASS) behandeln. Manchmal ist eine zusätzliche Antibiotikagabe notwendig.
Die echte Grippe wird oft mit Erkältungen verwechselt. Diese sogenannten grippalen Infekte weisen häufig ähnliche Symptome wie eine Influenza auf, werden jedoch durch andere Erreger ausgelöst und sind im Verlauf nicht so schwer.
In einer Grippesaison sterben nach Expertenschätzungen in Deutschland im Durchschnitt Tausende von Menschen in Folge der Erkrankung. Die Zahl schwankt von Jahr zu Jahr erheblich. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt, dass sich besonders über 60-Jährige, Schwangere, chronisch Kranke und das medizinische Personal gegen Grippe impfen lassen sollen.
tz/mm
Experten über Grippe und die Impfung
Die Quote hoch treiben - Krankheit ausrotten
Erkältung „haut nicht um“, Influenza kann tödlich sein
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