Studie: Deutsche gehen seltener zum Arzt

    • aHR0cDovL3d3dy5tZXJrdXItb25saW5lLmRlL3NlcnZpY2UvZ2VzdW5kaGVpdC9zdHVkaWUtZGV1dHNjaGUtZ2VoZW4tc2VsdGVuZXItYXJ6dC16ci0yODQ2MjUwLmh0bWw=2846250Studie: Deutsche gehen seltener zum Arzt0true
    • 11.04.13
    • News
    • Drucken

Studie: Deutsche gehen seltener zum Arzt

    • recommendbutton_count100
    • 0

Berlin - Die Deutschen gehen laut einer Studie deutlich seltener zum Arzt als noch Mitte der 90er Jahre. Damals waren es noch im Schnitt 13 Besuche pro Jahr.

Arzt

© picture alliance / dpa

Die Deutschen gehen laut einer Studie deutlich seltener zum Arzt als noch Mitte der 90er Jahre.

 Der Wiederholungsbefragung zufolge suchen die Deutschen heute im Schnitt zehn Mal im Jahr einen Arzt auf. 1995 seien es durchschnittlich noch 13 Besuche gewesen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung (Donnerstag) unter Berufung auf eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Grund für den Rückgang ist Experten des DIW zufolge eine bessere Vorsorge, etwa bei Zahnärzten, berichtet die Zeitung. Arztbesuche würden auch deshalb seltener, weil Patienten viele Medikamente heute selbst zahlen müssten und deshalb kein Rezept mehr bräuchten.

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, äußerte sich skeptisch zu den Ergebnissen. „Ob die Patienten in Deutschland mittlerweile tatsächlich deutlich weniger die Arztpraxen aufsuchen, bezweifle ich.“ Entscheidend sei, wer im Rahmen des sozioökonomischen Panels befragt worden sei.

„Über 50 Prozent der Arztkontakte entfallen auf 16 Prozent der Patienten, also auf solche, die auf Grund einer schweren Erkrankung eine häufige und regelmäßige ärztliche Betreuung brauchen.“ Durch Befragungen lasse sich - so Köhler - diese Personengruppe nur schwer erreichen. Die Arztkontakte seien aber innerhalb der Bevölkerung „sehr ungleich verteilt“.

dpa

zurück zur Übersicht: News

Kommentare

Kommentar verfassen

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Virus Infektion
weitere Fotostrecken:

Notrufnummern

  • Polizei: 110
  • Feuerwehr: 112
  • Apotheken-Notdienst: 0 800 288 288 0
  • Telefonseelsorge: 0 800 111 011 1
  • Giftnotruf: 089 192 40
  • Caritas Suchttelefon: 0 800 887 760 00
  • Aids-Beratung: 0 1805 555 444
  • Kinder-Notruf: 0 800 151 600 1

Meistgelesene Artikel

  • Heute
  • Letzte Woche
  • Letzter Monat
  • Themen
Stark übergewichtige Jugendliche sind nach Einschätzung von Wissenschaftlern kaum für Therapieprogramme oder Beratungen zu motivieren. Foto: Ralf Hirschberger/Illustration

Dicke Jugendliche: Ein zunehmendes Problem

Leipzig - Stark übergewichtige Jugendliche sind nach Einschätzung von Wissenschaftlern kaum für Therapieprogramme oder Beratungen zu motivieren.Mehr...

Darum sind "Legal Highs" so gefährlich

"Badesalz", "Kräutermischungen" oder "Raumlufterfrischer" -was so harmlos klingt, sind sogenannte Legal Highs. Die neuen Designerdrogen gibt es billig im Internet. Sie sind legal, aber lebensgefährlich. Mehr...

E-Zigaretten

Krebsforscherin warnt vor E-Zigaretten

Manch ein Raucher versucht, mit E-Zigaretten von seinem Laster loszukommen. Doch auch die elektrische Variante berge Gesundheitsgefahren, warnt Krebsforscherin Pötschke-Langer.Mehr...

Der Bildschirm zeigt noch die alte Blase: Urologe Dr. Alexander Karl zeigt seinem Patienten Gotthard Weiss, wo der große Tumor saß.

Blasenkrebs: Leben mit einer neuen Blase

Er zählt zu den häufigsten Tumoren, dennoch ist er wenig bekannt: Blasenkrebs. Ist die Krankheit bereits fortgeschritten, müssen Ärzte das Organ komplett entfernen. Doch es gibt eine Alternative.Mehr...

ProU - Schmerzfrei von Kopf bis Fuß

Die Experten von ProU, dem modernen Orthopädie-Zentrum am Flughafen München, bieten Ihnen umfassende Hilfe bei allen orthopädischen Fragestellungen.Mehr...

Verschwörung: Das steckt hinter der "Ebola-Lüge"

München - Die Nachricht, dass der Ebola-Virus eine Lüge sei und sich gar nicht von selbst ausbreite, schlägt derzeit in den sozialen Netzwerken hohe Wellen. Doch was ist dran?Mehr...

Peter Piot, einer der Entdecker des Virus

Ebola: So wurde das Virus unterschätzt

London - Blutproben wurden im Handgepäck eines Flugzeugs transportiert, Pfleger vor Ort „schützten“ sich mit einer Kordel: Wie gefährlich das Ebola-Virus ist, ahnte beim ersten Ausbruch 1976 niemand. Peter Piot, einer der Entdecker des Virus, erinnert sich.Mehr...

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.