Studie: Hamburger & Co könnten Krankheitsrisiko bei Kindern erhöhen

    • aHR0cDovL3d3dy5tZXJrdXItb25saW5lLmRlL3NlcnZpY2UvZ2VzdW5kaGVpdC9zdHVkaWUtaGFtYnVyZ2VyLWtvZW5udGVuLWtyYW5raGVpdHNyaXNpa28ta2luZGVybi1lcmhvZWhlbi16ci0yNzIxODYxLmh0bWw=2721861Studie: Krank durch Hamburger & Co.?0true
    • 28.01.13
    • News
    • 1
    • Drucken
Allergische Reaktionen nachgewiesen

Studie: Krank durch Hamburger & Co.?

    • recommendbutton_count100
    • 0

Ulm - Na Mahlzeit! Bei dieser neuen Studie kann einem der Appetit vergehen: Wenn Kinder und Jugendliche oft Hamburger und Pommes frites essen, könnten sie eher an Asthma oder Allergien erkranken.

© dpa

Höheres Krankheitsrisiko durch Burger & Co.? Eine neue Studie belegt, dass speziell Kinder und Jugendliche gefähredet sind.

Ein internationales Forscherteam mit der Beteiligung der Universität Ulm fand heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen Schnellgerichten und allergischen Erkrankungen gibt. „Unabhängig von Geschlecht und Wohlstand zeigte sich, dass bei Kindern und Jugendlichen häufiger Fast-Food-Konsum mit teils schweren Asthmasymptomen verbunden ist“, sagte die Ulmer Epidemiologin Gabriele Nagel am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Ob die Ernährungsweise auch ursächlich sei, müsse in Folgestudien untersucht werden.

Weltweit wurden mehr als 319 000 Jugendliche und rund 181 000 Eltern von Grundschülern befragt. Die Studie zeigte, dass bei denen, die mindestens drei Mal in der Woche Fast Food essen, ein offenbar höheres Risiko besteht, schweres Asthma, Heuschnupfen oder allergische Hautausschläge zu entwickeln.

Den Grund dafür sehen die Wissenschaftler vor allem in den Inhaltsstoffen von Schnellgerichten. Neben dem hohen Anteil etwa an gesättigten Fettsäuren und möglicherweise Konservierungsstoffen gebe es oft auch sogenannte Trans-Fettsäuren. Gerade für letztere werde eine Verbindung mit Asthmaerkrankungen und Allergien angenommen, teilte Nagel mit.

Die Studie habe aber auch die Erkenntnis gebracht, dass wenigstens drei Obstmahlzeiten in der Woche vor diesen Erkrankungen schützen, sagte Nagel. Das liege womöglich an den Antioxidantien in Obst und Gemüse. Die Frage, ob mit Obst und Gemüse die negativen Folgen von Fast Food ausgeglichen werden könne, sei noch nicht untersucht. Nagel rät, einen „regelmäßigen Konsum von Obst und Gemüse sowie eine insgesamt ausgewogene pflanzen-basierte Ernährung.“

Die internationalen Forscher arbeiten gemeinsam an der nach eigenen Angaben weltweit größten Untersuchung für diese Altersgruppe. Sie heißt „International Study of Asthma an Allergies in childhood“ (ISAAC). Der Fachartikel zu den jüngsten Ergebnissen ist im Journal „Thorax“ erschienen.

dpa

zurück zur Übersicht: News

Kommentare

  • Neueste Kommentare
  • Beliebteste Kommentare
Naturgeist29.01.2013, 09:52
(1)(0)

Erstaunlich, dass für diese Erkenntnis überhaupt eine Studie benötigt wird! Das sagt doch schon der logische Verstand, dass diser Müll (und nichts anderes ist Fast Food) krank macht! Glutamat in seinen unterschiedlichsten Formen und Aspartam sowie Jod wurde in dem Artikel unter den Zusatzstoffen dabei noch nicht einmal erwähnt.
Hamburger & Co. sind kurzzeitig lediglich magenfüllende Pampe ohne Nährwert und gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Anschließend steigt der Blutzuckerspiegel dank Weißmehl & Co. rapide an und fällt ebenso schnell wieder ab. Die Folge: Heißhunger.
Zusätzlich sind jede Menge Krankmacher wie auch Antibiotika (im Fleisch aus tierquälerischer Massentierhaltung) und Grundstoffe, die mit dem Begriff "Nahrungsmitel" absolut nichts zu tun haben. Der Umweltaspekt kommt dann noch obendrauf.
Mir erschließt sich die Logik der Fragestellung nicht, ob man diese Krankmacher nun mit gesunder Ernährung wieder aufwiegen kann. Selbst wenn das möglich wäre (was ich generell nicht glaube), käme man dabei in eine gesundheitliche Waage. Anstatt sich einfach gesund zu ernähren und davon mit mehr Leistung, besserer Konstitution (auch gegen Krankheiten), besserem Aussehen und einem besserem Lebensgefühl von einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise zu profitieren.
Man darf jetzt nur noch gespannt sein, wann die Gegenstudie - finanziert von der sog. "Lebensmittelindustrie" kommt!

Alle Kommentare anzeigen

Notrufnummern

  • Polizei: 110
  • Feuerwehr: 112
  • Apotheken-Notdienst: 0 800 288 288 0
  • Telefonseelsorge: 0 800 111 011 1
  • Giftnotruf: 089 192 40
  • Caritas Suchttelefon: 0 800 887 760 00
  • Aids-Beratung: 0 1805 555 444
  • Kinder-Notruf: 0 800 151 600 1

Meistgelesene Artikel

  • Heute
  • Letzte Woche
  • Letzter Monat
  • Themen
Wenn der Magen grummelt oder knurrt.

Diese Körpergeräusche sollten Sie ernst nehmen

Ein knurrender Magen, Niesen oder knackende Gelenke:  Körpergeräusche gibt es viele. Oft sind sie einfach nur peinlich, aber harmlos. Doch manchmal steckt dahinter auch eine ernste Erkrankung.Mehr...

Milch enthält 18 von 22 essentiellen Nährstoffe, wie Kalzium, Phosphor und Vitamin D, die von besonderer Bedeutung für das Skelett - den Kochenbau sind.

Milch führt womöglich zu früherem Tod

Milchtrinken ist gesund. Ist das ein Mythos? Nun wollen Schwedische Wissenschaftler herausgefunden haben, dass Menschen, die sehr viel Kuhmilch trinken, früher sterben.Mehr...

ESC 2018: Europäischer Kardiologenkongress in München

Kardiologenkongress kommt 2018 nach München

München - Der Europäische Kardiologenkongress (ESC) soll erneut in München stattfinden. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Messe München den Zuschlag für 2018 erhalten. Mehr...

Schon mehr als 10.000 Ebola-Fälle

Genf - Es gibt immer mehr Ebola-Infizierte. Die registrierte Zahl der Fälle hat 10 000 überschritten, doch es sind mit hoher Sicherheit weit mehr.Mehr...

Die Skandale in der Transplantationsmedizin wirken sich negativ auf die Spendenbereitschaft aus.

Chirurgen verpflanzen erstmals "tote" Herzen

Australische Chirurgen haben nach eigenen Angaben erstmals erfolgreich Herzen verpflanzt, die zuvor aufgehört hatten zu schlagen.Mehr...

Wenn der Magen grummelt oder knurrt.

Diese Körpergeräusche sollten Sie ernst nehmen

Ein knurrender Magen, Niesen oder knackende Gelenke:  Körpergeräusche gibt es viele. Oft sind sie einfach nur peinlich, aber harmlos. Doch manchmal steckt dahinter auch eine ernste Erkrankung.Mehr...

ProU - Schmerzfrei von Kopf bis Fuß

Die Experten von ProU, dem modernen Orthopädie-Zentrum am Flughafen München, bieten Ihnen umfassende Hilfe bei allen orthopädischen Fragestellungen.Mehr...

Peter Piot, einer der Entdecker des Virus

Ebola: So wurde das Virus unterschätzt

London - Blutproben wurden im Handgepäck eines Flugzeugs transportiert, Pfleger vor Ort „schützten“ sich mit einer Kordel: Wie gefährlich das Ebola-Virus ist, ahnte beim ersten Ausbruch 1976 niemand. Peter Piot, einer der Entdecker des Virus, erinnert sich.Mehr...

Laufen im Park - schon fünf Minuten täglich sind für die Gesundheit förderlich.

Täglich fünf Minuten Joggen sind schon genug

Man muss keine Sportskanone oder Marathonläufer sein, um etwas Gutes für seine Gesundheit zu tun. Schon fünf Minuten Joggen pro Tag sind genug, wie US-Wissenschaftler herausgefunden haben.Mehr...

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.