Soziale Netzwerke können Karrieren fördern

    • aHR0cDovL3d3dy5tZXJrdXItb25saW5lLmRlL3NlcnZpY2Uva2FycmllcmUvc296aWFsZS1uZXR6d2Vya2Uta29lbm5lbi1rYXJyaWVyZW4tZm9lcmRlcm4tMjMxOTY2NS5odG1s2319665Soziale Netzwerke können Karrieren fördern0true
    • 15.05.12
    • News
    • 1
    • Drucken

Soziale Netzwerke können Karrieren fördern

    • recommendbutton_count100
    • 0

Berlin - Soziale Netzwerke am Arbeitsplatz können bei der Karriere helfen - es kommt jedoch auf die Branche an.

© dpa

Soziale Netzwerke können Karrieren fördern

In einigen Firmen gelten sie als innovative Plattformen für das Marketing von Produkten. Aber auch für Arbeitnehmer bieten sie große Chancen, ist Michael Korbacher von Google überzeugt. “Das wirkt wie ein Verstärker“, pflichtet Tobias Arns vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) bei.

Also einfach nur fleißig für die Arbeit Facebook, Twitter, Xing und Co. benutzen und schon wartet die Beförderung? Ganz so einfach ist es nicht. Der Enthusiasmus für eine digitale Präsenz gelte nicht für alle Wirtschaftszweige, warnt Regina Ruppert vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU).

“In der klassischen Industrie ist das eher nicht so“, sagt Ruppert, die stellvertretende Vorsitzende des BDU-Fachverbandes Personalberatung ist. In der klassischen Industrie seien auch die Führungskräfte sehr vorsichtig mit ihren eigenen Auftritten im Netz. “Sie möchten keinen zu starken digitalen Fußabdruck hinterlassen“, sagte Ruppert.

Die Gepflogenheiten ihrer Unternehmenszweige sollten sich Arbeitnehmer bewusst machen, fordert Ruppert. “Angestellte sollten ihren digitalen Auftritt der Branche anpassen“, rät sie. “In Startups oder der Modebranche ist die Präsenz in Sozialen Netzwerken unabdingbar.“

Google hat eine Studie anfertigen lassen, die zeigt, dass Erfolg in der Karriere und das Nutzen von Sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz zusammenhängen. Aber die Erhebung hat einen entscheidenden Haken: Sie ist nicht repräsentativ. Google ließ zwar 2700 Berufstätige in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Schweden und Spanien befragen. Allerdings wurden nur Menschen einbezogen, die Soziale Netzwerke an ihrem Arbeitsplatz nutzen dürfen. Und damit scheiden viele Firmen aus.

Eine große Gruppe deutscher Unternehmen meidet nach einer repräsentativen Studie bislang die neuen Netzwerke und Online-Medien. 38 Prozent setzen Soziale Netzwerke oder Blogs bislang nicht ein, fand Bitkom heraus. Die Mehrheit der Skeptiker sagen zur Begründung, dass sie damit ihre Zielgruppen nicht erreichen. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der befragten Firmen benutzen hingegen Social Media und weitere 15 Prozent wollen damit bald beginnen. “Es gibt eine Reihe von Vorreitern, aber es gibt auch eine große Gruppe von Skeptikern“, fasst Arns zusammen.

Nach der Studie von Google wurden 79 Prozent der Befragten in Deutschland, die Netzwerke täglich oder nahezu täglich für die Arbeit nutzen, kürzlich befördert. Weitere 63 Prozent erwarten bald einen Karriereaufstieg. Bei den Mitarbeitern, die Soziale Netzwerke nicht einsetzen, waren es 54 Prozent und 33 Prozent. “Die Studie kann sich mit den Ergebnissen vor allem auf junge Branchen beziehen“, sagt Ruppert.

Als nahezu unbestritten wichtig gelten Karrierenetzwerke wie Xing oder Linkedin für das berufliche Fortkommen. “Je besser sich dort ein Kandidat platziert, desto interessanter wird er für die Ansprache durch Personalberater“, sagt Ruppert. Arbeitnehmer könnten sich dort ausgiebig präsentieren und damit interessante Jobangebote an Land ziehen. Skeptisch sieht die Expertin hingegen reine Soziale Netzwerke. “Facebook würde ich noch mit Vorsicht genießen, weil es eher ein privates Netzwerk ist.“ Google+ als Pendant habe nahezu keine Bedeutung. “Dort gibt es kaum Zugriffe.“

dpa

zurück zur Übersicht: News

Kommentare

  • Neueste Kommentare
  • Beliebteste Kommentare
Dominik14.06.2012, 08:24
(0)(0)

Xing oder Linkedin sind heute wichtige Tools in der Personalsuche und aus Sicht eines Vertriebsentwicklers gute Werkzeuge auch für die eigene Analyse und das Management seines Netzwerks.

Alle Kommentare anzeigen

Stellenangebote

Finden Sie in unserem Stellenmarkt attraktive Jobangebote aus der Region und darüber hinaus.

Facebook

Facebook 'Like Box' wird geladen... Inhalt wird geladen - Downloadanzeige

http://www.facebook.com/checkin.takeoff280truefalsefalse

Karriere

Wer krank wird, bekommt weniger Geld

Wer krank wird, bekommt weniger Geld

München - Mit Anwesenheits- oder Gesundheitsprämien versuchen manche Arbeitgeber Anreize zu setzen, damit ihre Angestellten weniger krank sind. Kritiker warnen, dass so zunehmend die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ausgehebelt wird.Mehr...

Studie: Schlechter Führungsstil oft kein Kündigungsgrund

Studie: Schlechter Führungsstil oft kein Kündigungsgrund

Berlin - Toben, schreien, brüllen - Alles kein Problem bei einem Chef. Meinen zumindest 60 Prozent der Unternehmen, die der Harvard Business Manager befragt hat. Solange das Geld stimmt.Mehr...

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.