München - OB Christian Ude muss dieser Tage viele Hände schütteln in Vancouver. Denn er hat eine Mission – nämlich Stimmung zu machen für die Münchner Olympia-Bewerbung. Eine Zwischenbilanz.

Werbung für München 2018: OB Christian Ude (r.) und DOSB-Generaldirektor Michael Vesper in Vancouver. Foto: dpa
Herr Ude, viel Schnee liegt derzeit in Vancouver ja nicht. Haben Sie schon ein bisschen damit angegeben, dass das in München gerade ganz anders ist?
Ude: Selbstverständlich tu’ ich das in einer scheinbar bescheidenen Weise, indem ich bei jedem Gespräch mit IOC-Mitgliedern die deutschen Athleten entschuldige, die am Tag der Eröffnungsfeier etwas spät kamen, weil in München wegen des Schneetreibens Flüge ausgefallen oder zumindest verlegt worden sind. Das hört man hier mit geradezu neidischem Erstaunen.
Wie sind Sie von der olympischen Familie als Bewerber für 2018 aufgenommen worden?
Mit welchen IOC-Mitgliedern hatten Sie schon Kontakt? Auch mit Präsident Jacques Rogge?
Ude: Nein, mit dem nicht, aber mit anderen. Zum Beispiel hat der Läufer Kip Keino wieder von seinen Medaillen 1972 erzählt. Prinz Albert von Monaco hat seinen nächsten München-Besuch angekündigt. Es waren aber auch IOC-Mitglieder aus Südamerika oder kleinen asiatischen Ländern mit dabei, die ich überhaupt nicht kannte.
Interview: Matthias Kristlbauer
Das komplette Interview lesen Sie in der Printausgabe.




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