Garmisch-Partenkirchen - Noch ist unklar, ob München, Garmisch-Partenkirchen und Schönau den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2018 erhalten werden. Doch jetzt geht Bayern in die Vollen: Für Straßenbau soll der Bund 1,3 Milliarden Euro locker machen. Mehrere Projekte sind indes vor Ort umstritten.

Rund um Garmisch-Partenkirchen sollen Engstellen beseitigt werden.
Die von ihnen vorgeschlagene Alternativ-Streckenführung sei nicht überprüft worden Diese Route jedoch durchquert ein Erholungszentrum der US-Streitkräfte. Seit den Terror-Anschlägen des 11. September 2001 haben die Amerikaner ihre Sicherheitsvorstellungen extrem verschärft. Für eine Untertunnelung wird ein 2,5 Meter dicker, Sprengstoff sicherer Mantel gefordert. Der hätte zur Folge, dass sich ein Wall durch das betroffene Gebiet schlängeln würde, der in Loisach-Nähe ein Ausmaß von fünf Metern Höhe annehmen würde. Außerdem verlangen die Amerikaner einen überirdischen Sicherheitsstreifen von 100 Metern Breite. Der wiederum würde die Verlagerung eines Campingplatzes, die Verlegung von Freizeitstätten und den Abriss einer Schule nach sich ziehen. Mehrkosten laut Straßenbauamt Weilheim: bis zu 25 Millionen Euro.
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