Garmisch-Partenkirchen - SC Riessersee hat die harten Wochen über den Jahreswechsel gut überstanden

Spaßfraktion: SCR-Kapitän Tim Regan (l.) und Topscorer Lubor Dibelka. Foto: rabuser
Garmisch-Partenkirchen - Ralph Bader ist stolz auf sein Team. 30 Spiele hat der Aufsteiger in der 2. Eishockey-Bundesliga nun schon absolviert. Und noch immer hält sich der Außenseiter mit dem kleinen Etat absolut beachtlich im Konzert der arrivierten Zweitligisten. Platz zehn mit unmittelbarem Kontakt zu Playoff-Rang acht steht zu Buche. Selbst die harten zwei Wochen über Weihnachten und den Jahreswechsel hat der SC Riessersee gut weggesteckt. Sechs Spiele in 17 Tagen standen auf dem Programm, stolze zwölf Punkte ergatterte das Team von Trainer Zdenek Travnicek.
Da war es nach dem Heimsieg am Sonntag gegen Kaufbeuren Zeit für eine Badersche Lobeshymne: „Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft, und das hab’ ich ihr in der Kabine auch gesagt.“ Gerade die stillen Tage seien für den SCR ganz und gar nicht ruhig gewesen. Lange Auswärtsfahrten prägten die Phase: Bremerhaven, Bietigheim und Hannover. „Das waren schon Riesenstrapazen.“ Und doch gelang dem Team zum Abschluss der turbulenten Zeit gegen Kaufbeuren noch einmal ein triumphaler Abschluss mit dem 6:3-Erfolg gegen den Fünften.
Eines steht fest: Der SCR wird nur eine Chance haben, wenn das kongeniale Duo Lubor Dibelka und David Appel auch weiterhin den Gegnern das Fürchten lehrt, die Mannschaft annähernd komplett bleibt und Hardi Wild im Kasten weiter in Hyperform fängt. Travnicek weigert sich ja standhaft, Einzelne aus seinem Kollektiv zu loben - mit Ausnahme von Wild -, dass die beiden Tschechen die offensiven Speerspitzen sind, versteht sich aber von selbst: Dibelka führt die Topscorer-Wertung der Liga mit zehn Zählern Vorsprung an, Appel hat sich nun schon auf Platz drei verbessert. Auch darauf kann Bader mächtig stolz sein. (cf)



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