Garmisch-Partenkirchen - Die Heilbronner Falken bissen sich am SC Riessersee die Zähne aus - die Garmisch-Partenkirchner gewannen 4:2. Für Greg Collins war es eine besonders schmerzhafte Partie.

Auf dem Weg zum 3:0: Lubor Dibelka war glänzend in Form – und traf gegen Heilbronn gleich dreimal. Foto: BSE-Pictures
Für Greg Collins begann das Spiel bei den Heilbronner Falken schmerzhaft. Nach einem Stockschlag von Michel Léveillé nach nur 103 Sekunden verlor der Stürmer zwei Zähne. Während der Übeltäter das Eis mit einer Spieldauerstrafe endgültig verlassen musste, gab es für Collins allen Grund zum Jubeln: Mannschaftskollege Lubor Dibelka hatte kurz vor Léveillés Ausraster für den SCR zum 1:0 getroffen. Diese Führung gaben die Gäste bis zum Abpfiff nicht mehr her. Am Ende hieß es 4:2 für den SCR - der erste Auswärtssieg in der 2. Bundesliga war geschafft. Damit rutschen die Garmisch-Partenkirchner auf Rang elf der Tabelle und lassen Crimmitschau und Bietigheim hinter sich.
Doch bis dahin war es für die Gäste ein harter Weg. Fulminant waren die Garmisch-Partenkirchner in die Partie gestartet. Fulminant ließ die Leistung auch prompt wieder nach. Nur die ersten fünf Minuten war der SCR am Zug, danach: Heilbronn, Heilbronn, Heilbronn. Torhüter Hardi Wild stand unter Dauerbeschuss - und verhinderte mit einer erneut starken Leistung den eigentlich hoch verdienten Ausgleichstreffer der Gastgeber.
Das wollten sich die Hausherren so nicht bieten lassen. Im letzten Drittel gelang nach acht Minuten der Anschlusstreffer zum 1:3 durch Cory Urquhart. Hoffnung keimte auf, Heilbronn erhöhte weiter den Druck auf den SCR. Doch der verteidigte leidenschaftlich und hochkonzentriert. Und wurde dafür ein weiteres Mal belohnt. Nach einem Konter war es wieder Dibelka, der die Scheibe nach Vorarbeit von Collins und Staltmayr im Netz versenkte - damit war die Entscheidung gefallen. Das 2:4 von Christian Billich hatte dann wohl nur noch für den Torschützen selbst eine Bedeutung - es war sein erster Treffer in dieser Saison.



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