Peißenberg - Aus und vorbei: Die Peißenberger "Eishackler" haben nach dem 2:5 (1:3, 0:1, 1:1) am Sonntagabend vor heimischem Publikum gegen Sonthofen keine Chance mehr aufs Halbfinale.

Weiß kämpft, Schwarz gewinnt: Peißenbergs Tobias Maier unterlag mit seinem Team dem ERC Sonthofen und Björn Friedl. foto: schregle
Zum Verhängnis wurde den Peißenbergern der zeitgleiche Sieg von Konkurrent Bayreuth gegen Miesbach. "Die Mannschaft hat in der letzten Zeit viel gearbeitet, ist jetzt aber auch müde", sagte ein sichtlich enttäuschter TSV-Trainer Stanislav Meciar nach dem Spiel. Die Sonthofener waren dagegen erleichtert. "Heilfroh" sei er, in Peißenberg gewonnen zu haben, bekannte ERC-Trainer Harald Waibel. Für die Allgäuer war es seit der (Neu-)Gründung des "ERC 99" der erste Pflichtspielsieg überhaupt in der Marktgemeinde.
So mancher Fan suchte die Schuld hernach bei den Schiedsrichtern. „Eishackler“-Vize Stefan Rießenberger bedauerte bei der Pressekonferenz diverse Beschimpfungen: „An den Entscheidungen lag es nicht. Schiedsrichter sind auch nur Menschen.“ Tatsächlich fällte das Gespann manch’ fragwürdige Entscheidung. Übertrieben war etwa die Fünf-plus-Spieldauerstrafe gegen Max Barth (34.), der unabsichtlich einen Gegner anschoss, danach mit ihm zusammenprallte und letztlich wegen „Ellbogenchecks“ vom Eis musste. Klar war aber auch: Auf den Spielausgang hatte das alles keinen Einfluss. Sonthofen war einfach besser und ein verdienter Sieger.



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