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„Das Thema Playoffs ist erledigt“

„Das Thema Playoffs ist erledigt“

Garmisch-Partenkirchen - SCR-Manager Ralph Bader gibt nach der 2:9-Pleite gegen Bietigheim den Kampf um Platz acht auf – und stimmt die Mannschaft auf die Vorbereitung auf die  Abstiegsrunde ein.

© Sehr

Rannten das ganze Spiel nur hinterher: Andreas Feuerecker und der SC Riessersee hatten gegen Bietigheim keine Chance. Foto: sehr

Die Bietigheim Steelers haben dem SC Riessersee gestern Abend eine Lehrstunde in Sachen Effizienz erteilt. Mit 9:2 schossen sie die Werdenfelser aus dem eigenen Stadion – und wohl auch aus allen Playoff-Träumen.

Während Trainer Zdenek Travnicek nach der bitteren Pleite sichtlich frustriert nach einer Erklärung für die schwache Vorstellung seiner Mannschaft suchte – „es war einfach nicht unser Tag, wir haben gekämpft, aber leider hat heute nichts geklappt“ – redete SCR-Manager Ralph Bader Klartext: „Das Thema Playoffs hat sich nach dieser Partie für uns erledigt. Wir werden die restlichen neun Spiele nutzen, um uns auf die Abstiegsrunde vorzubereiten.“ Rumms. Was für eine Ansage. Der SCR hakt Platz acht ab – obwohl rechnerisch noch alles möglich ist? Bader: „Unsere volle Konzentration gilt der Abstiegsrunde. Dort wird sich das Team topfit präsentieren und zeigen, was in ihm steckt.“

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Gestern Abend zeigte allerdings nur Bietigheim, was es drauf hat – und zwar schon nach wenigen Sekunden. Erste Minute, erster Schuss, erstes Tor. Steelers-Verteidiger Doug Andress hatte einfach mal abgezogen und schon lag der Puck im Netz. Blitzstart für die Steelers. Und Andress hatte noch nicht genug: Wenig später drosch er die Scheibe unhaltbar ins Kreuzeck – 2:0. In der zehnten Minute musste SCR-Torwart Daniel Huber (Hardi Wild saß grippegeschwächt nur auf der Bank) dann bereits zum dritten Mal den Puck aus seinem Kasten holen. Torschütze diesmal: Ex-SCR-Spieler Daniel Oppolzer. Schneller und gnadenloser, als das, was die Bietigheimer in der Anfangsphase aufs Eis zauberten, kann Eishockey kaum sein.

Wer aber glaubte, die Gäste würden jetzt einen Gang zurückschalten, täuschte sich gewaltig. Die Steelers traten weiterhin mächtig aufs Gaspedal und René Schoofs sowie Patrick Schmid schraubten das Ergebnis bis zur Pause auf 5:0. Die Partie war nach 20 Minuten eigentlich schon entschieden.

Im zweiten Abschnitt durfte endlich auch der SCR jubeln: Greg Collins hob seinen Schläger in einen Schuss von Brock Sheahan – 1:5. Dann waren aber wieder die Bietigheimer dran: Erst traf PJ Fenton in Überzahl und mit der Pausensirene versenkte Brent Walton die Scheibe im Kasten der Werdenfelser.

Im Schlussdrittel sorgte dann SCR-Verteidiger Alexander Deilert für etwas Ergebniskosmetik: Nach einer schönen Einzelaktion gelang dem Schweden der Treffer zum zwischenzeitlichen 2:7. Barry Noe und Oppolzer stellten den Endstand her.

Thomas Fritzmeier

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